24-Jährigen mit 2,72 Promille beim Daddeln am Steuer erwischt

Gifhorn: Polizei stoppt sturzbetrunkenen Pokémon-Go-Jäger in seinem Auto

  • Michael Koch
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mdk Müden/Aller. Er fiel durch seine unsichere Fahrweise auf. Kein Wunder, war der 24-jährige Clio-Fahrer doch nicht nur vom "Pokémon Go"-Spiel abgelenkt, nein, er saß dabei auch noch sturzbetrunkenen hinterm Steuer. Eine Blutprobe ergab: 2,72 Promille. Der Vorfall ereignete sich bereits Mittwochabend, wie die Polizei heute bekanntgab.

Seine private Promille-Pokémon-Party führte den jungen Mann gegen 19.40 Uhr, nachdem er mit seinem Fahrzeug seltsame Bahnen zog, schließlich auf eine Wiese an der Aller im Landkreis Gifhorn. Dort war die örtliche Feuerwehr gerade mit einer Übung beschäftigt. Als die Brandbekämpfer sahen, dass der 24-Jährige auch noch in seinem Auto Bier trank, wurde es ihnen zu bunt: Sie verständigten die Polizei.

Vor den Beamten machte der Müdener keinen Hehl daraus, dass er mit seinem Auto auf Pokémon-Jagd war. Die Monsterhatz unter Alkoholeinfluss nahm ein jähes Ende: Die Beamten kassierten den Führerschein des jungen Mannes ein. Ihn erwartet außerdem ein Strafverfahren.

«Pokémon Go»: Irre Monsterjagd mit Suchtpotenzial

Die Spielwelt folgt dem echten Stadtplan. An den sogenannten Pokéstops (blauer Kreis auf dem Smartphonedisplay) finden Spieler Ausrüstungsgegenstände. Foto: Andrea Warnecke
Die kleinen Pokémon tauchen beim Spaziergang gelegentlich am Wegesrand auf. Dieser Traumato wird mit ein paar schnelle Pokéballwürfen eingefangen. Foto: Andrea Warnecke
Für alle anderen ist es die Berliner Zimmerstraße. "Pokémon Go"-Spieler finden hier aber kleine virtuelle Monster im Großtstadt-Dschungel. Foto: Andrea Warnecke
Schon ist das Pokémon im Pokéball. Im Fangmodus wird die Kamera des Smartphones genutzt. Die Spielinhalte werden ins Bild eingeblendet. Foto: Andrea Warnecke
«Pokémon Go»: Irre Monsterjagd mit Suchtpotenzial

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