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Polizei stoppt eiligen Rollerfahrer

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Gifhorn. Ein eiliger Motorrollerfahrer wurde am Dienstagabend in Gifhorn gegen 19.15 Uhr von der Polizei aus dem Verkehr gezogen.

Der 35-jährige Gifhorner fuhr mit seinem Roller auf dem Calberlaher Damm in Richtung Alter Postweg. Hierbei war er sehr schnell unterwegs und ließ auch immer wieder den Motor seines Zweirades aufheulen. Dies fiel einer Streifenwagenbesatzung der Polizeiinspektion Gifhorn auf, die den 35-Jährigen sogleich stoppte und dessen Motorroller einer Prüfung unterzog.

Das Ergebnis des Rollenprüfstandes verblüffte selbst die routinierten Beamten des Einsatz- und Streifendienstes: Der Roller, der lediglich für Tempo 50 zugelassen ist, erreichte eine Spitzengeschwindigkeit von 127 Stundenkilometern. Der 35-Jährige räumte den Polizisten gegenüber ein, seinen fahrbaren Untersatz eigenhändig getunt zu haben.

Gegen den Gifhorner wurden daraufhin Strafverfahren wegen des Fahrens ohne die erforderliche Fahrerlaubnis sowie wegen der Verstöße gegen das Pflichtversicherungsgesetz und das Kraftfahrzeugsteuergesetz eingeleitet, da die Zulassung des Rollers erloschen war und kein Versicherungsschutz mehr bestand.

Weitere Polizeimeldungen

Meinersen/Stüde. Auf Temposünder an besonderen Gefahrenstellen im Landkreis Gifhorn hatten es Polizeibeamte der Gifhorner Verfügungseinheit mit Videomesswagen und Laserpistole am Dienstag in den Nachmittags- und Abendstunden abgesehen. Schwerpunkte der Geschwindigkeitsmessungen waren die Bundesstraße 188 im Bereich Meinersen sowie die Kreisstraße 29 bei Stüde. Insgesamt 17 Autofahrer waren mit ihren Fahrzeugen deutlich zu schnell unterwegs, sieben von ihnen erwarten demnächst Bußgeldbescheide des Landkreises Gifhorn.

Unrühmlicher Spitzenreiter war ein 68-Jähriger aus Meinersen, der mit seinem Mercedes auf der B 188 sehr zügig in Richtung Hannover unterwegs war. Zwischen der Einmündung nach Päse und der Ortschaft Warmse beschleunigte der Mann seinen Pkw auf 151 Stundenkilometer, obwohl an dieser Stelle Tempo 100 als Höchstgeschwindigkeit gilt. Dem 68-jährigen drohen nun ein Bußgeld in Höhe von 240 Euro, zwei Punkte in Flensburg sowie ein einmonatiges Fahrverbot.

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