Verdächtige aus der Samtgemeinde Isenbüttel gestehen Einbruch-Serie

Polizei fasst Tresor-Diebe

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Mit Trennschleifern brachen die mutmaßlichen Täter die Tresore bei ihren Einbrüchen auf.

ib Gifhorn. Mindestens zehn Einbrüche innerhalb von weniger als fünf Wochen im Landkreis Gifhorn gehen auf ihr Konto – nach umfangreichen Ermittlungen gelang es Beamten der Polizeiinspektion Gifhorn, drei mutmaßliche Täter zu überführen, die überwiegend in KiK- und Tedi-Märkte eingebrochen waren.

Der Schaden beträgt an die 10 000 Euro.

Die Tatverdächtigen haben dabei in einigen Fällen Tresore direkt vor Ort mit Trennschleifern geöffnet, teilweise aber auch komplett entwendet. In einem Fall in Weyhausen wurde zum Abtransport eines Tresors sogar ein Lieferfahrzeug eines benachbarten Restaurants gestohlen. Nach der Auswertung von Spuren und Zeugenhinweisen ergab sich schließlich ein Tatverdacht gegen drei Männer im Alter von 21, 23 und 25 Jahren, die ihren Wohnsitz allesamt in der Samtgemeinde Isenbüttel haben.

Am vergangenen Wochenende wurden auf Antrag der Staatsanwaltschaft in Hildesheim Durchsuchungsbeschlüsse für die Wohnungen zweier Tatverdächtiger vollstreckt. Hierbei fanden die Polizeibeamten Diebesgut, das offensichtlich als Beiwerk bei den Einbrüchen entwendet wurde, so zum Beispiel Zigaretten, Karnevalsmasken, Feuerzeuge oder Getränke. Der 21-Jährige und der 25-Jährige gestanden die Taten sofort und benannten den 23-jährigen als Mittäter. In dessen Wohnung fanden die Ermittler daraufhin weiteres Diebesgut wie diverse Tatwerkzeuge, unter anderem auch Trennschleifer. Unter anderem räumten die beiden 21- und 25-Jährigen ein, die Einbrüche im September in die KiK-Märkte Isenbüttel und Weyhausen sowie den Tedi in Meine begangen zu haben. Auch die Einbrüche in die Citipost in Gifhorn in der Nacht zum 15. Oktober und den Tedi in Weyhausen in der Nacht zum 20. Oktober gaben sie zu. In der gleichen Nacht seien sie auch in ein Restaurant in Weyhausen eingebrochen, um dort einen Pkw für den Abtransport des Tedi-Tresors zu stehlen.

Zwei der Tatverdächtigen gaben an, die Taten wegen ihrer massiven Spielsucht begangen zu haben. Aus diesem Grund wurde vermutlich auch kein Bargeld mehr aus den Diebstählen bei ihnen aufgefunden.

Alle drei Tatverdächtigen wurden wegen fehlender Haftgründe nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft Hildesheim nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wieder auf freien Fuß gesetzt.

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