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Pille danach ohne Rezept

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Heike Gebert und Carsten Bornemann von der AWO.
Heike Gebert und Carsten Bornemann von der AWO. © Glasow

Landkreis Gifhorn. Seit Mitte März gibt es nun auch in Deutschland die so genannte „Pille danach“ ohne Rezept in den Apotheken. Das war seit Jahren ein Anliegen der Arbeiterwohlfahrt.

„Damit haben Frauen die Möglichkeit, wie in anderen europäischen Ländern bereits länger üblich, schnell und eigenverantwortlich einzusetzen“, so Carsten Bromann, Leiter der AWO-Beratungsstelle in Gifhorn.

Diplom-Sozialpädagogin Heike Gebert von der AWO-Beratung hat rund 1500 Personalkontakte, führt seit mehreren Jahren in Schulen sexualpädagogische Unterrichtseinheiten durch. Dabei treffe sie immer wieder auf Unkenntnis oder Wissenslücken bei den jungen Leuten, wie sie sagt. „Die ,Pille danach’ ist ein Notverhütungsmittel und dient nicht zur regelmäßigen Verhütung“, so Gebert. Danach stünden den Frauen zwei Hormonpräparate der Pille danach zur Verfügung. In Apotheken werde ein Präparat mit dem Wirkstoff Levonorgestrel angeboten. Das müsse spätestens 72 Stunden nach dem Geschlechtsverkehr eingenommen werden.

Von Siegfried Glasow

Der komplette Artikel steht heute in der gedruckten sowie auch in der digitalen Ausgabe.

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