Gemeinde erzielt Überschuss / Kita-Anbau für 250.000 Euro geplant

Parsau investiert 974.000 Euro

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An die Kita Fliegenpilz in Parsau soll für 250.000 Euro angebaut werden. 

Parsau – Die Einwohnerzahl wächst wieder, die Erträge steigen und der Haushalt ist ausgeglichen. So kann Parsau Investitionen von beinahe einer Million Euro vornehmen, das geht aus dem Haushalt der Gemeinde hervor.

Die Einwohnerzahl der Gemeinde Parsau mit den Ortsteilen Parsau, Croya, Ahnebeck und Kaiserwinkel steigt seit 1975 kontinuierlich. 2017 waren die Zahlen zwar leicht rückläufig, stiegen aber 2018 wieder über das Nivea von 2016 auf 1.872 Einwohner an. Analog dazu steigen auch die Erträge aus den Steuern immer weiter an. Die Erträge durch die Gewerbesteuer unterliegen erheblichen Schwankungen. So lagen sie 2017 bei rund 57.015 Euro, 2018 bei 113.196 Euro. Für 2019 sind wiederum 51.300 Euro vorgesehen. Zu den Steuern kommen Erträge aus Konzessionsabgaben in Höhe von etwa 50.000 Euro hinzu.

Durch Darlehen aus den Jahren 2003 und 2005 muss die Gemeinde noch rund 427.450 Euro Schulden abbauen. Die Pro-Kopf-Verschuldung liegt damit bei 228 Euro. Das ist leicht über dem Landesdurchschnitt. Der Ergebnis- und der Finanzhaushalt sind beide ausgeglichen und schließen mit einem Überschuss in Höhe von 500 und 1.674.800 Euro ab.

Investitionen von 974.000 Euro sind geplant: Einer der größten Posten ist die Auszahlung für das Baugebiet Klingenberg in Höhe von 250.000 Euro. Weitere 250.000 Euro sind für den Anbau an der Kita Parsau angedacht und noch einmal 200.000 Euro für den Umbau des alten Feuerwehrgerätehauses. Insgesamt ist auch das Baugebiet Kälberanger mit dem Erwerb (28.000 Euro) und den Planungskosten für die Erschließung (50.000 Euro) ein größerer Posten.

Für 43.000 Euro will man die OHE-Strecke erwerben. Noch einmal 40.000 Euro werden für den barrierefreien Ausbau der Bushaltestellen eingesetzt, sogar 60 000 Euro für neue Straßenbeleuchtung. Mit 25.000 Euro sollen kleine und mittlere Unternehmen gefördert werden, für 15.000 Euro schafft man eine neue Kühlzelle an. Kleinere Beträge fließen in die Pflasterung des Turnhallen-Parkplatzes (4.000 Euro), einen Brunnen (5.000 Euro) sowie Zäune am Ehrenmal (3.500 Euro) sowie am Spielplatz Kälberanger (500 Euro).

VON DENNIS TESCH

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