Schützenbrüderhalle in Radenbeck kaputt / LSW hat alle Hände voll zu tun

„Nur“ umgefallene Bäume“

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In Radenbeck wurde die Schützenbrüderhalle beschädigt.

Gifhorn/Celle. Der Wind wütete und der Regen peitschte am Wochenende über den Landkreis Gifhorn. Dennoch fiel die Bilanz der Gifhorner Polizei eher glimpflich aus. Von Samstagmorgen bis Sonntagmittag sei es insgesamt zu 15 Einsätzen mit umgefallenen Bäumen gekommen.

Dabei sei es laut Polizei zu keinem Verkehrsunfall oder verletzten Personen gekommen.

Trotz der Sturmwarnungen hieß es in Gifhorn: „Alles ist recht ruhig verlaufen. Vielleicht sind die Bürger durch die Warnungen vorsichtiger gefahren.“

Die meisten Einsätze hatten Polizei und Feuerwehr am Samstag-Nachmittag, als es sehr stark regnete. Da seien viele Bäume umgefallen und zum größten Teil auf der Straße gelandet. So hatten die Feuerwehrkameraden nicht nur in der Kreisstadt alle Hände voll zu tun, sondern mussten unter anderem auch im Gifhorner Ortsteil Wilsche und in Wettmershagen Bäume von den Straßen räumen.

Auch die Schützenbrüderhalle in Radenbeck wurde vom Sturm heimgesucht. Zwei umgestürzte Bäume beschädigten das Dach, den Unterbau und die Dachrinne erheblich. Die Orkantiefs Elon und Felix verursachten im Landkreis Gifhorn Schäden an den Stromleitungen und sorgten damit für Stromausfall. Erste Störungen traten bereits am Freitag in den Gemeinden Wahrenholz, Groß Oesingen und teilweise Steinhorst sowie Kakerbeck, Mahnburg und Hagen.

Wie LSW-Pressesprecherin Birgit Wiechert mitteilte, sei es am Sonnabend Aufgrund der Wetterlage zu weiteren Stromausfällen gekommen. Betroffen waren die Samtgemeinden Wesendorf, Hankensbüttel, Brome und die Stadt Wittingen. „Die Monteure der LSW waren frühzeitig in erhöhte Bereitschaft gesetzt worden. Mit Hochdruck wurde daran gearbeitet, die Stromversorgung schnell wieder herzustellen“, so Wiechert. Sämtliche Leitungen werden in den nächsten Tagen überprüft.

Von Carola Hussak und Heinz-Henning Huth

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