Landkreis will 2013 in Strandwege, Sanitäranlagen und Zelthäuser investieren

Neuer Glanz für Tankumsee

Das Areal um den Tankumsee soll im kommenden Jahr eine Schönheitskur erhalten. Archivfoto: Hussak

Landkreis Gifhorn. Mit der Instandsetzung von Radwegen, einer neuen Schrankenanlage und der Sanierung der Minigolfanlage hatte es begonnen. Doch die Investitionen am Tankumsee, einem der beliebtesten Naherholungsziele im Landkreis Gifhorn, sind noch lange nicht abgeschlossen.

Auch für 2013 hat die Kreisverwaltung dort einiges vor. Das kündigte Kreisrat Detlev Loos jetzt im Wirtschafts- und Tourismusausschuss an.

„Rund um den See wird im kommenden Jahr ein Weg angelegt, der alle Strandabschnitte miteinander verbindet“, sagte Loos. Außerdem soll das Ufer befestigt werden. Dazu sind Spundwände vorgesehen, die mit Steinen verkleidet sind. „Wir wollen eine vernünftige Wege-Infrastruktur schaffen“, erklärte der Kreisrat. Dem Landkreis liege dafür bereits ein Förderbescheid in Höhe von rund 100 000 Euro vor. „Das sind etwa 30 Prozent der Gesamtkosten“, erklärte Loos.

Darüber hinaus ist 2013 geplant, die Sanitäranlagen am Tankumsee zu renovieren. Die Nettokosten bezifferte Loos auf 40 000 bis 50 000 Euro. Nicht zuletzt sollen auf dem Gelände drei weitere Zelthäuser aus Holz als Übernachtungsmöglichkeiten errichtet werden. Dafür müssen insgesamt rund 30 000 Euro investiert werden.

Begonnen hatte der Ausbau der Infrastruktur am Tankumsee in diesem Jahr. Dabei wurden unter anderem die Radwege rund um das Gelände saniert und mit modernen Wegweisern versehen. Die Kosten beliefen sich auf 200 000 Euro, der Landkreis erhielt aber einen Zuschuss in Höhe von 94 000 Euro, teilte Loos mit.

Zudem wurde die Minigolf-Anlage für 32 000 Euro renoviert. Besonders ins Auge fiel eine weitere Investition: An der Einfahrt zum Tankumsee-Gelände wurden für rund 140 000 Euro eine Schrankenanlage und ein Kassenautomat installiert. „Die Erfahrungen nach einem halben Jahr sind grundsätzlich positiv, denn man spart dadurch Personalkosten ein“, berichtete Loos.

Doch das Ganze hatte auch seine Schattenseiten: An zwei besonders schönen Wochenenden in diesem Sommer sei die Zahl der Besucher so groß gewesen, dass es am Kassenautomaten „riesige Rückstaus“ gegeben habe, berichtete Loos. „Wir versuchen, das Problem 2013 in den Griff zu kriegen, indem wir eine Tageskarte für den Besuch des Tankumsees anbieten. Dann müssen die Gäste nur einmal am Tag zum Kassenautomaten.“

Von Bernd Schossadowski

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