Tankumsee soll durch Umgestaltung attraktiver werden / Investitionen bis zu 700 000 Euro

Neue Schranke, Wege und Toiletten

Die Tankumsee-Betriebsgesellschaft plant für 2012 zahlreiche Arbeiten zur Verschönerung des Naherholungsgebietes.

Landkreis Gifhorn. Umfangreiche Umbau-Arbeiten stehen in diesem Jahr am Tankumsee an, um das bei Isenbüttel gelegene Naherholungsgebiet aufzuwerten. Das kündigte Reinhard Bauerfeld, Geschäftsführer der Betriebsgesellschaft, jetzt im Tourismus-Ausschuss des Landkreises an.

Die geplanten Investitionen könnten sich auf bis zu 700 000 Euro belaufen. Wie viel davon tatsächlich 2012 verwirklicht wird, hängt vom Amt für Landesentwicklung ab. Dieses entscheidet über die Höhe der Zuschüsse für die Umgestaltung des Seegebietes.

„Mit den geplanten Maßnahmen wollen wir eine Attraktivitätssteigerung erreichen und Besucher anlocken“, sagte Bauerfeld. Vordringliches Ziel ist der Einbau einer automatischen Schrankenanlage vor den Parkplätzen des Tankumsees. Diese Investition ist für Mai vorgesehen und wird mit etwa 130 000 Euro zu Buche schlagen. Zudem wird die Minigolf-Anlage für 30 000 Euro erneuert. Im Herbst soll die Sanierung der Sanitäranlagen beginnen – hier rechnet Bauerfeld mit Kosten von 50 000 bis 55 000 Euro. Voraussichtlich im Frühjahr 2013 soll der modernisierte Sanitärtrakt dann in Betrieb gehen.

Etwa 200 000 Euro will die Betriebsgesellschaft für die Anbindung des Seegebiets an den Aller- und den Weser-Harz-Heide-Radfernweg ausgeben. Hierfür liegt bereits ein Förderbescheid der NBank in Höhe von 94 000 Euro vor, berichtete der Geschäftsführer. Nicht zuletzt ist geplant, die Strandbereiche durch Wege miteinander zu verbinden und dabei auch den Uferschutz zu verbessern. Die Kosten für die Fertigstellung in einem Teilbereich werden sich auf etwa 250 000 Euro belaufen.

Bauerfeld ist zuversichtlich, dass ein großer Teil der Maßnahmen 2012 realisiert werden kann. Die Investitionen seien finanziell gesichert. Im Jahr 2011 habe der Verlust der Tankumsee GmbH „nur“ bei 20 000 Euro gelegen. „Das ist ein recht positives Ergebnis angesichts des schwierigen Wirtschaftsjahres“, bilanzierte Bauerfeld.

Von Bernd Schossadowski

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