Westerbeckerin Bianca Röder ist neue Jugendfeuerwehrwartin auf Kreisebene

Nachwuchs mit neuer Leitung

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Kreisbrandmeister Thomas Krok (li.) mit allen Geehrten auf dem Kreisjugendfeuerwehrtag in Isenbüttel.

Isenbüttel. Im Mittelpunkt des Kreisjugendfeuerwehrtages standen die Wahl einer oder eines neue Jugendfeuerwehrwartes und die Jahrsberichte. Kreisbrandmeister Thomas Krok leitete die Wahl. Vorgeschlagen wurde die bisherige Stellvertreterin Bianca Röder aus Westerbeck.

„Ich stelle fest, dass Bianca bei zwei Gegenstimmen gewählt ist und gratuliere zur Wahl“, so ein erfreuter Kreisbrandmeister. Als neuer Stellvertreter für den Nordbereich wurde der 25 jährige Stefan Herbstleb aus Knesebeck gewählt. Herbstleb ist 2006 in die Jugendfeuerwehr eingetreten und jetzt bei den Aktiven.

Thomas Krok gratuliert Bianca Röder zur Wahl als Jugendfeuerwehrwartin.

Zuvor gab Röder den Jahresbericht 2017 der Jugendfeuerwehren. Es gibt im Kreis 71 Jugendfeuerwehren mit 1073 Mitgliedern, davon sind 347 Mädchen. „Die stolze Zahl von 95 Jugendlichen konnten wir an die Einsatzabteilungen übergeben. Neu aufgenommen haben wir 221, davon 69 aus den 31 Kinderfeuerwehren“, freut sich Röder. Nachwuchssorgen haben 25 Jugendfeuerwehren. Über 11.000 Stunden wurden von den Betreuerteams geleistet, dazu kommen 20.000 Stunden für Vor- und Nachbereitungen und zur Ausbildung der Betreuer.

Die Leistungen der Jugendlichen können sich sehen lassen, beim Bezirkswettbewerb wurden die Plätze sieben bis neun von Päse, Adenbüttel blau und rot belegt. Beim Landeswettbewerb lag Adenbüttel rot auf Platz 6, blau (20) und Päse (41). Beim Kreiszeltlager in Wolfsburg-Almke waren 750 Jugendliche. „Es war eine schöne Zeit trotz vieler Regenschauer“, so Röder. Die Leistungsspange, das höchste Abzeichen für die Jugendlichen, erreichten 64 beim Wettbewerb in Grasleben.

Für die 31 Kinderfeuerwehren gab Vivien Möhle aus Rötgesbüttel den Bericht. Zwischen sechs und zwölf Jahren sind die 345 Jungen und 189 Mädchen alt. Die 31 Kinderfeuerwehrwarte werden von 121 Beteuern unterstützt.

Kreisjugendsprecher Frederik Graff aus Meine betonte, dass das Kreiszeltlager gut war – trotz einiger Abstimmungsschwierigkeiten. Es werde gewünscht das Jugendforum auf zwei Jahre zu wählen, um eine Beständigkeit zu erreichen. „Die Erbsensuppen beim Kreisorientierungsmarsch entspricht nicht unseren Vorstellungen“, kritisiert Graff. Landesjugendfeuerwehrwart André Lang lobte Graff für seinen Bericht. „Frederik sagt deutlich was gebraucht wird“, so Lang.

Das Jahresmotto: „Feuerwehr – Tradition und Gegenwart“ betonte Krok in seinem Schlusswort. „Die Kinderfeuerwehr ist ein wichtiger Baustein für die Feuerwehr“, so Krok.

Ehrungen: Ehrenzeichen in Silber für Ute Wiele (Parsau), Janina Schuster (Päse), Jaqueline Martin (Hillerse), Tobias Meyer, Felix Zwerner (beide Westerbeck), Alexander Tietge (Wesendorf), Mirco Leyh, Wiebke Hansen (beide Ummern).

Die Floriansmedaille: Florian-Georg Vernunft (Tappenbeck), Matthias Garms (Päse), Corinna Brodnicki (Rötgesbüttel), Daniel Harms (Wesendorf).

Eine besondere Ehrung bekam der Betreuer Klaus Habenstein aus Rethen, der einem körperbehinderten Kind die Teilnahme am Zeltlager ermöglichte – 24 Stunden am Tag. Die Ehrungen nahmen André Lang und Stephan Blume, Bezirksjugendfeuerwehrwart, vor.

Von Bernd Behrens

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