Studie zu Wohnungs-Kaufpreisen: Kreis Gifhorn liegt landesweit im Mittelfeld

Nachfrage höher als Angebot

Die Zahl der Haushalte im Kreis Gifhorn steigt, doch es werden immer weniger Wohnungen gebaut. Daher liegt das Preisniveau der Region im landesweiten Vergleich nur auf einem mittleren Platz.
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Die Zahl der Haushalte im Kreis Gifhorn steigt, doch es werden immer weniger Wohnungen gebaut. Daher liegt das Preisniveau der Region im landesweiten Vergleich nur auf einem mittleren Platz.

Landkreis Gifhorn. Wer im Landkreis Gifhorn eine gebrauchte Eigentumswohnung kaufen will, muss dafür mehr Geld ausgeben als in vielen anderen Regionen Niedersachsens. Das geht aus dem neuen Kaufpreisspiegel hervor, den die Landesbausparkasse LBS Nord jetzt veröffentlicht hat.

Unter den 47 untersuchten Landkreisen und kreisfreien Städten belegt der Kreis Gifhorn in diesem Ranking einen mittleren Platz: In 19 Regionen sind die Standardpreise für gebrauchte Eigentumswohnungen teurer, in 27 günstiger. Dabei kommt Gifhorn auf einen Durchschnittspreis von 87 250 Euro. An der Spitze liegt der Kreis Ammerland (133 500 Euro), am preisgünstigsten ist der Kreis Emden (50 500 Euro). Die Auswertung hat die LBS Nord zusammen mit dem Forschungsinstitut empirica anhand von Verkaufsangeboten in Tageszeitungen und Online-Portalen erstellt.

Auch im Vergleich zu seinen Nachbarkreisen schneidet Gifhorn durchschnittlich ab: In Wolfsburg beträgt der Standardpreis 91 000 Euro, im Kreis Uelzen 85 000 Euro, in der Stadt Baunschweig 83 000 Euro, im Kreis Peine 70 000 Euro und im Kreis Celle nur 59 000 Euro.

Von Bernd Schossadowski

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