Fußball-Bundesliga: Wölfen droht Kürzung von VW

VfL muss den Gürtel wohl enger schnallen

Kollateralschaden oder nur ein kleiner Schönheitsfleck? Bei einer Kürzung des VW-Budgets droht dem VfL Wolfsburg (Mitte Maximilian Arnold) eventuell der Ausverkauf von Leistungsträgern.
+
Kollateralschaden oder nur ein kleiner Schönheitsfleck? Bei einer Kürzung des VW-Budgets droht dem VfL Wolfsburg (Mitte Maximilian Arnold) eventuell der Ausverkauf von Leistungsträgern.
  • VonAndreas Arens
    schließen

ar/dpa Wolfsburg. Sportlich läuft es seit über einem Jahr schon nicht mehr rund, nun drohen auch noch finanzielle Einbußen für den Fußball-Bundesligisten VfL Wolfsburg.

Denn analog zu den Wölfen hat bekanntlich auch der Autokonzern VW, dem der VfL gehört, seit Längerem eine Krise zu durchschreiten. Nun wird öffentlich über Einsparungen beim Wolfsburger Fußball-Aushängeschild diskutiert.

Die hundertprozentige Tochter liegt trotz neuer Spieler für rund 50 Millionen Euro nur auf Rang 14 der Bundesliga-Tabelle, befindet sich mit gerade einmal neun Punkten im Abstiegskampf. Das erschwert es, die teure Unterstützung der Kicker zu rechtfertigen. Volkswagen ist durch die Diesel-Affäre, die mehrere Milliarden Euro kosten wird, schwer angeschlagen. In den kommenden Jahren werden weltweit bis zu 30 000 Stellen gestrichen.

Beim Sport wurde schon auf verschiedenen Gebieten gespart, unter anderem mit dem Ausstieg aus der Rallye-Weltmeisterschaft. Jetzt könnte der VfL dran sein. Einsparmöglichkeiten gäbe es vor allem bei den Topverdienern wie Julian Draxler. Der Nationalspieler drängte bereits im Sommer auf einen Wechsel. „Es gibt keine Veranlassung, darüber zu reden“, sagte Manager Klaus Allofs der Deutschen Presse-Agentur zur Frage nach einem möglichen Wintertransfer. Sport

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare