Abfallentsorgung im Landkreis Gifhorn wird jetzt europaweit ausgeschrieben

Müll: Ehe mit Celle geplatzt

Die Müllabfuhr im Landkreis wird ausgeschrieben.
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Die Müllabfuhr im Landkreis wird ausgeschrieben.

Landkreis Gifhorn. Eine gemeinsame Müllabfuhr in kommunaler Regie der Landkreise Gifhorn und Celle wird es nicht geben.

Die finanziellen Investitionen für den Landkreis Gifhorn wären zu groß, eine Harmonisierung der beiden Abfuhr-und Gebührensysteme scheiterte am Widerstand Celles, teilt die Kreisverwaltung in einer Vorlage mit, über die der Umweltausschuss am Dienstag, 14. Oktober, berät. In dem Papier schreibt die Verwaltung auch, dass eine Beteiligung des Landkreises Gifhorn am Celler Zweckverband Müllentsorgung „auf Augenhöhe nicht sichergestellt“ sei.

Nun wird die weitere Abfuhr für die Jahre ab 2017 europaweit ausgeschrieben. Aktuell leert das nordrhein-westfälische Abfallunternehmen Remondis (ehemals Rethmann) die Mülltonnen im Landkreis.

Damit ist eine von der Kreisverwaltung angestrebte Kommunalisierung der Müllabfuhr bereits früh gescheitert. Kreisrat Detlev Loos hatte sich davon Gebührenentlastungen für die Bürger versprochen. Solche Effekte sind bei Rekommunalisierungen der Müllabfuhr in nordrhein-westfälischen Städten in der Vergangenheit eingetreten.

Die Gespräche mit dem Zweckverband Celle, an denen auch ein interfraktioneller Arbeitskreis aus Kreistagsvertretern beteiligt war, bescherten dem Landkreis hingegen Gegenteiliges.

Von Jens Schopp

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