Baumaßnahmen an B 4 bei Gifhorn dauern zwei Jahre / Vollsperrung ab 29. September

15 Monate Vollsperrung

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Die Brücke über die Celler Straße in Gifhorn ist in die Jahre gekommen und wird abgerissen.

Gifhorn. Die heiße Phase der Vorbereitungen für den 15 Millionen teuren Abriss und Neubau der Brücke über die Celler Straße an der B 4 bei Gifhorn hat begonnen. Daher hatte die Landesstraßenbaubehörde Wolfenbüttel am Dienstag zu einem Informationsabend eingeladen.

„Die Vollsperrung der B 4 beginnt wie geplant am Montag, 29. September“, verkündete Geschäftsbereichsleiter Bernd Mühlnickel. Und zwar für die Dauer von 15 Monaten. Alle Baumaßnahmen zusammen werden sich ungefähr über zwei Jahre hinziehen.

Ebenso präsentierte die Behörde die vorgesehenen Umleitungsstrecken. Aus Richtung Norden wird der Verkehr westlich um Gifhorn herum geführt, und zwar über die B 188, die L 283 und L 320 (Leiferde und Ribbesbüttel) zurück auf die B 4. Aus Richtung Süden führt der Verkehr östlich um Gifhorn herum. Dort geht es über die L 292 (Isenbüttel), die K 118 und über die K 114 zur B 188 und zurück auf B 4.

Der Verkehr von der A 2 wird großräumig umgeleitet. Von Hannover kommend führt die Umleitungsstrecke ab Braunschweig-Watenbüttel über die B 214 und die B 188 zur B 4. Aus Richtung Berlin geht es ab dem Kreuz Wolfsburg/Königslutter über die A 39 (Wolfsburg) und die B 188 auf die Bundesstraße 4.

Der eigentliche Brückenabbruch soll am Montag, 20. Oktober, beginnen und wird voraussichtlich bis 25. Oktober dauern. Aufgrund dessen kommt es zur Sperrung des Fischerwegs, während die Celler Straße noch bis zum Freitag geöffnet bleibt. Am Sonnabend dann wird die Celler Straße für einen Tag gesperrt und der Fischerweg dafür wieder geöffnet. Der Abriss der bisherigen Brücke ist aufgrund ihrer verminderten Tragfähigkeit notwendig. Selbst die vorgesehenen neuen Lärmschutzwände kann die alte Brücke nicht mehr tragen.

Der Neubau soll vier Meter breiter werden als die alte Brücke und zwei getrennte Überbauten mit je zwei Fahrstreifen erhalten. Gleichzeitig werden hier neue Lärmschutzwände installiert.

Einen weiteren Artikel zur Vollsperrung lesen Sie am Donnerstag im E-Paper und in der Printausgabe des Isenhagener Kreisblattes.

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