Landesbehörde plant Straßensanierungen im Nordkreis

Mehrere Baustellen in 2021 im Kreis Gifhorn

Die B 244 soll im kommenden Jahr an der Ortsdurchfahrt Alt-Isenhagen saniert werden, wie Michael Peuke, Leiter der Landestraßenbaubehörde, ankündigte.
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Die B 244 soll im kommenden Jahr an der Ortsdurchfahrt Alt-Isenhagen saniert werden, wie Michael Peuke, Leiter der Landestraßenbaubehörde, ankündigte.

Landkreis Gifhorn – Über die im kommenden Jahr anstehenden Bauprojekte im Landkreis Gifhorn der Wolfenbütteler Landesstraßenbaubehörde gab deren Leiter Michael Peuke dem Kreis-Verkehrsausschuss jüngst einen Überblick.

„Dabei handelt es sich allerdings um die reine, unabgestimmte Vorplanung“, betonte Peuke. Es habe noch keine Gespräche gegeben, ob diese vielleicht durch andere anstehende Bauarbeiten verschoben werden müsse.

Im Nordkreis stehen an:

• Sanierung der Ortsdurchfahrt Alt-Isenhagen

• Sanierung der Ortsdurchfahrt Ohrdorf: „Hier stehen allerdings noch ein paar Fragen im Raum“, sagte Peuke. „Daher ist noch nicht sicher, ob, wann und wie diese Maßnahme auch wirklich stattfinden soll.“

• An der Ortsdurchfahrt Rühen soll die Deckschicht der L 290 erneuert werden.

Ferner hat die Landesstraßenbaubehörde auch die Instandsetzung einiger Radwege auf der Agenda:

• von Steinhorst zur Siedlung im Reinhorn

• an der L 286 zwischen Wesendorf und Schönewörde

• an der L 286 zwischen Vorhop und Knesebeck

• an der L 288 bei Lessien. „Dabei handelt es sich aber nur um eine ganz kurze Strecke“, führte Peuke aus.

Michael Peuke, Leiter Landesstraßenbaubehörde

Für den geplanten Kreisel an der Krümme-Kreuzung der B 4 hat die Straßenbaubehörde das Planfeststellungsverfahren beantragt. „In dem Zuge wird es voraussichtlich zu einer Enteignung kommen müssen“, sagte Peuke. Ein Radweg von Wittingen nach Benitz sei in Planung. Im Teilbereich Wittingen-Zasenbeck werden aktuell Einwendungen bearbeitet. „Auf dem Teilstück Zasenbeck-Benitz gibt es noch einen Dissens um die Seitenwahl für den Radweg“, berichtete der Leiter der Straßenbaubehörde. Der Radweg müsse nicht zwingend auf der gleichen Seite wie der bereits in Benitz bestehende verlaufen, innerorts sei ein Seitenwechsel durchaus möglich. VON DENNIS KLÜTING

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