Tagung in Gifhorn zur Optimierung des Tourismus in der Südheide: Bessere Anbindung an Nahverkehr notwendig

Mehr Highlights und Radwege für Region

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Das Otter-Zentrum in Hankensbüttel ist eine der touristischen Attraktionen in der Region Südheide.

Landkreis Gifhorn. Koopertionen weiter ausbauen, Vernetzungen untereinander fördern, Alleinstellungsmerkmale herausarbeiten und die Infrastruktur weiterentwickeln.

Das sind Ergebnisse der vergangenen fünf Arbeitsgruppen für die weitere Entwicklung des Tourismus’ in der Südheide.

Rund 70 Touristiker, lokale Betriebe und Fachleute aus Wissenschaft und Wirtschaft erarbeiteten diese Resultate gemeinsam mit der Allianz für die Region, dem Landkreis Gifhorn und Tourismus Südheide Gifhorn.

Die Beteiligten waren sich einig: Die Südheide Gifhorn bietet sehr gute Voraussetzungen für Bewohner und Touristen, die es zu profilieren und zu bewerben gilt. Die Ostfalia Hochschule für angewandte Wissenschaften begleitete die Workshops wissenschaftlich.

Tourismus-Experten stellten ihr Konzept vor: Dr. Stefan Küblböck (Ostfalia Hochschule), Dr. Jörg Munzel (Allianz für die Region), Marlis Duda (Südheide Gifhorn) und Jörg Burmeister (Landkreis, v. l.) sg

Ein erster Schritt hin zur Identifikation der touristischen Anbieter mit der Südheide Gifhorn sei ein regelmäßiger Austausch untereinander. „Vor Ort gibt es eine breite Vielfalt an touristischen Angeboten und Leistungsträgern, bislang aber leider wenige Kooperationen untereinander“, so Marlis Duda, Geschäftsführerin von Tourismus Südheide. Alleinstellungsmerkmale der Südheide können so gemeinsam ausgearbeitet werden. Bestehende touristische Highlights und Rad- und Reitwege sollen weiter ausgebaut und verbessert werden. „Dazu gehört auch, dass wir die Infrastruktur und Beschilderung entlang der Rad- und Reitwege prüfen und an den erforderlichen Stellen verbessern“, erklärt Jörg Burmeister, Leiter der Wirtschaftsförderung im Landkreis Gifhorn. Hierfür ist eine bessere Anbindung der Beherbergungs- und Freizeiteinrichtungen an den öffentlichen Nahverkehr notwendig, um Gästen den Besuch von Attraktionen zu erleichtern.

„Besonders hervorzuheben sind hier neben dem Otter-Zentrum und dem Internationalen Wind und Wassermühlen-Museum, die vielfältigen Naturerlebniswege sowie zahlreiche Hotels, Pensionen und Gasthöfe, aber auch regionale Genussmöglichkeiten“, so Professor Dr. Stefan Küblböck von der Ostfalia Hochschule für angewandte Wissenschaften. Als Experte im Tourismus- und Freizeitmanagement begleitete und moderierte er gemeinsam mit seinem Team die Arbeitsgruppen.

Deutschlandweit geht der Trend hin zu regionalen Produkten, um die Identifikation der Bewohner und Urlauber mit der eigenen Region zu stärken. [...]

Von Siegfried Glasow

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