Sparkase zeichnet engagierte Schüler aus

Medienscouts an der IGS Gifhorn

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Alexa von der Brelje, Sprecherin der Sparkasse, überreichte Torsten Meuche und seinen Schülerinnen den Scheck. 

Gifhorn – Wem gehören meine Daten, wenn ich über eine App für Kurznachrichten Bilder verschicke? Wie bewege ich mich sicher in Social-Media-Kanälen? Das sind Fragen, die fünf Neuntklässlerinnen der IGS Gifhorn sowohl ihren Mitschülerinnen und Mitschülern als auch ihren Lehrern regelmäßig beantworten.

Mithilfe der Landesinitiative „n-21“ haben Lara-Joy Boenke, Edona Gabrica, Sophie Künne, Jasmin Stephan und Leah-Jolie Wenzel eine Ausbildung zu sogenannten Medienscouts absolviert. Die Sparkasse Gifhorn-Wolfsburg begleitete sie dabei als Projektpartner. .

Die 14- und 15-jährigen Mädchen sind bereits die vierte Generation an ihrer Schule, die alle Kinder ab der fünften Klasse über Gefahren im Internet aufklären. Dafür haben sie viele kreative und interaktive Ideen entwickelt und für ihre Vorträge und Workshops während des Unterrichts sogar ein eigenes Logo entworfen.

Außerdem drehten sie einen Film, in dem es um Cybermobbing geht und erreichten damit den dritten Platz bei der Aller-Ise-Filmklappe. Jetzt folgte eine weitere Belohnung für ihr Engagement: Unter allen niedersächsischen Schulen, die am Projekt zur Ausbildung von Medienscouts der Landesinitiative „n-21“ teilnahmen, wurde die IGS Gifhorn ausgelost und mit einem Preisgeld in Höhe von 500 Euro ausgezeichnet.

Alexa von der Brelje, Sprecherin der Sparkasse Gifhorn-Wolfsburg, überreichte Lehrer Torsten Meuche und seiner Arbeitsgemeinschaft den symbolischen Scheck sowie eine Urkunde. Von der Brelje betont: „Es freut uns sehr, dass das Losglück nun ein Licht auf die Arbeit der Schülerinnen wirft. Gerade werden die Nachrichten deutschlandweit von kleinen und großen Datendiebstählen und unseriösem Umgang mit Privatsphäre geflutet, da kann Prävention gar nicht früh genug beginnen. Ich bin begeistert, welch großes Wissen sich die fünf angeeignet haben und wie engagiert und selbstbewusst sie es nun an andere weitergegeben.“

Das nimmt die 15-jährige Sophie Künne gleich auf. Für sie ist klar, dass es sich lohnt, Mitschüler zu informieren. „Viele sind geschockt, wenn wir ihnen deutlich machen, dass ein über WhatsApp verschicktes Bild nicht mehr ihnen selbst, sondern dem Dienstleister gehört.“

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