Werkstattwochen-Ausstellung in Gifhorn eröffnet

Lübener Kunst auf Reisen

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Der Gifhorner Künstler Adel Swelim (l.) wurde von Sönke Hollstein für sein Engagement besonders geehrt.

bb/bo Gifhorn/Lüben. Die Werke des Internationalen Künstlersymposiums in Lüben bekommen jetzt ein Forum in der Kreisstadt: Am Dienstagabend wurde in der Gifhorner KVHS eine Ausstellung mit Kunstwerken der Werkstattwoche eröffnet, die vom 21. bis 30. Juli über die Bühne ging.

21 Künstler aus 12 Ländern hatten dort unter dem Motto „Reduzieren“ ihrer Kreativität freien Lauf gelassen. Die Vorsitzende des Wittinger Kulturvereins, Stefanie Barnieske, rief die Besucher der Vernissage dazu auf, sich beim Betrachten der Bilder mitunter auch die politische Situation im Herkunftsland der Künstler ins Gedächtnis zu rufen. Nicht überall lebe man so behütet wie in Westeuropa, und manche Werke spiegelten in dieser Hinsicht eine besondere Melancholie oder gar Angst wider.

Neben Barnieske begrüßte auch Ricarda Riedesel von der KVHS die Gäste. Der aus Wittingen stammende Künstler Sönke Hollstein stellte in einem Vortrag die einzelnen Künstler und ihre Werke vor. Anwesend waren auch Künstler wie Doris Weiß (Wolfsburg), Natascha Engst-Wrede (Wittingen) und Adel Swelim (Gifhorn), die den Besuchern gern ihre Werke zeigten.

Die ausgestellten Werke können erworben werden, einige sind bereits reserviert. Davon leben können allerdings nur wenige der Künstler, die meisten haben einen weiteren Beruf.

Begleitet wurde die Ausstellungseröffnung von der jungen Steinhorster Pianistin Zara Kraus, die das Publikum mit ihrem Klavierspiel begeisterte.

Für die Lübener Ausstellung ist die KVHS in Gifhorn nach einem Gastspiel im Wittinger Rathaus die erste „Auswärtsstation“. Zu sehen ist die Werkschau dort nun bis zum 23. Februar. Weitere Stationen sollen folgen.

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