„Tage ethischer Orientierung“ des Kirchenkreisjugenddienstes

Leitplanken fürs Leben

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Bei den „Tagen ethischer Orientierung“ machten sich die Neuntklässler des Sibylle-Merian-Gymnasiums Gedanken um Themen wie Abschied, Trauer und Leid. 

Gifhorn. Seit zehn Jahren führt der evangelische Kirchenkreisjugenddienst Gifhorn Tage ethischer Oritentierung, kurz „Teos“ genannt, für Schüler des 9. Jahrgangs des Sibylla-Merian-Gymnasiums Meinersen durch.

In Zusammenarbeit mit der katholischen Jugend treffen sich in der Begegnungsstätte im ehemaligen Kloster St. Ludgerus in Helmstedt Jugendgruppenleiterder Evangelischen Jugend, Oberstufenschüler und Studenten, um Neuntklässlern beim Entwickeln von Maßstäben und Orientierung fürs Leben Unterstützung zu geben. Jugend hilft Jugend lautet das Prinzip. Das sollte gefeiert, evaluiert und weitere Schritte für die nächsten Jahre konzipiert werden.

Deshalb machten sich in der zweiten Januarwoche zwölf Jugendliche und junge Erwachsene auf den Weg, um unter Leitung von Religionslehrerin Ellen Klosterberg, Diakonin Tamara Meyer-Goedereis und Kirchenkreisjugendwart Andreas Schulze-Mauk ein Wochenende lang engagiert zu arbeiten.

Es galt, spannende neue Methoden aus der Jugendarbeit kennenzulernen und zu überprüfen. Die Schüler sollen ja motiviert werden. Fragen nach dem Umgang mit gerade für Jugendliche schwierige Themen wie Abschied, Trauer und Leid wurden erörtert und Hilfestellungen für die jungen Referenten gefunden. Der Umgang mit persönlicher Orientierung wurde erprobt. Dabei kam immer wieder das Spanungsverhältnis zwischen individueller Freiheit und eigener Gebundenheit zur Sprache.

Fazit der jungen Referenten: Es war „super cool“ und hat „voll was gebracht“.

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