Vierteilige Vortragsreihe der St.-Nicolai-Stiftung beleuchtet die Wirtschaftsregion Gifhorn / Auftakt am 16. Januar

Von der Landwirtschaft bis zum Handel

Unter anderem mit der Landwirtschaft, hier die Getreideernte im vergangenen Jahr bei Alt-Isenhagen, beschäftigt sich die Vortragsreihe der St.-Nicolai-Stiftung. An vier Mittwochabenden geht es in Gifhorn um verschiedene wirtschaftliche Themen. Archivfoto: Schossadowski

Gifhorn. Die St. -Nicolai-Stiftung in Gifhorn veranstaltet zusammen mit der Stadtverwaltung wieder eine hochrangig besetzte Vortragsreihe namens „Hörzeit“. An vier Mittwochabenden geht es diesmal um die Wirtschaftsregion Gifhorn.

Die Referenten werden die Entwicklung, die Tendenzen und die Chancen in den Wirtschaftszweigen Industrie, Handwerk, Landwirtschaft und Handel beleuchten. Alle vier Vorträge beginnen um 19 Uhr in Gifhorn, jeder Interessierte ist willkommen. Der Eintritt ist frei.

• Industrie: Den Anfang am Mittwoch, 16. Januar, macht das Thema Industrie. Über die Geschichte der IAV GmbH Ingenieurgesellschaft Auto und Verkehr referiert deren Leiter Michael Znamiec im Ratssaal des Gifhorner Rathauses. Die IAV ist einer der ersten Autozulieferer, die sich in Gifhorn-Süd angesiedelt haben. Im zweiten Teil gibt Simone Heuwinkel, Leiterin der IHK Wolfsburg, einen Überblick über die Entwicklung der Industrie in der Region Gifhorn. Musikalisch umrahmt wird der Abend vom Posaunenchor St. Nicolai.

• Handwerk: Am Mittwoch, 23. Januar, beteiligt sich die Stiftung am Neujahrsempfang von „Kirche und Handwerk“ im Birger-Forell-Haus, Grüntaler Straße 1, in Gifhorn. Andreas Bierich, neuer Geschäftsführer der Kreishandwerkerschaft Region Braunschweig-Gifhorn, spricht über „Entwicklung und Chancen des Handwerks im Schatten großer Industriebetriebe“. Es singt der Gospelchor des Kirchenkreises Gifhorn.

• Landwirtschaft: Das Vortragsthema am Mittwoch, 30. Januar, im Gifhorner Ratssaal ist die Landwirtschaft. Hartmut Völz, Leiter der Außenstelle Gifhorn der Landwirtschaftskammer, erläutert die „Entwicklung der Landwirtschaft in der Region Gifhorn seit dem Zweiten Weltkrieg“.

• Handel: Den Abschluss der Vortragsreihe bildet am Mittwoch, 6. Februar, ein Blick auf den Handel. Udo von Ey vom Kaufhaus Schütte spricht im Gifhorner Ratssaal über „Ein Kaufhaus in der Innenstadt“, bevor Bürgermeister Matthias Nerlich sich dem Thema „Wie ich mir die künftige Entwicklung der Stadt Gifhorn als Wirtschaftsregion vorstelle“ widmet. Für die Musik sorgt der Posaunenchor St. Nicolai.

Die Stiftung der evangelisch-lutherischen Kirchengemeinde verspricht sich von den vier Vorträgen ein Gesamtbild davon, wie sich die Wirtschaftsregion Gifhorn in den vergangenen Jahrzehnten verändert hat und wohin die Tendenzen zeigen.

Von Bernd Schossadowski

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