Positives Echo für Kreis-Event

Landkreis Gifhorn: Veranstalter werten „Unser Aller Festival“ als großen Erfolg

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Telse Dirksmeyer-Vielhauer und die Kreisräte Mirco Schmidt und Rolfs Amelsberg (r.) ziehen ein positives Unser-Aller-Festival-Fazit.

Landkreis Gifhorn – Landrat Dr. Andreas Ebel in seiner Funktion als Vorstandsvorsitzender der Landkreis-Gifhorn-Stiftung ist begeistert, und damit ist er nicht alleine.

Das „Unser Aller Festival“ wird auch vom Vorstand und dem Kuratorium der Landkreis-Gifhorn-Stiftung, die das Festival unterstützt, als „großer Erfolg“ bewertet.

„Als Förderer des Festivals haben wir von Vornherein gewisse Ansprüche an die Qualität der Konzertreihe gehabt. Diese Ansprüche haben wir in einem Pflichtenkatalog zusammengefasst und den Bewerbern um eine Ausrichtung des Festivals an die Hand gegeben“, sagt die Kuratoriumsvorsitzende Telse Dirksmeyer-Vielhauer, die das Festival seit der ersten Stunde begleitet. Und nach der zweiten Austragung könne man nun feststellen, dass der Verein Kollektiv 4 aus Schwülper die Anforderungen in beiden Jahren nicht nur erfüllt, sondern übertroffen habe.

„Die Steigerung der Kartenverkäufe um 1000 zeigt, dass wir mit der Ausrichtung und verschiedenen Stilrichtungen an unterschiedlichen Orten im Kreisgebiet genau richtig liegen“, fügt Ebel an. Der Schlosshof und die beiden neuen Ausrichtungsorte, die Burg Brome und Gut Martinsbüttel haben Flair. Neue Austragungsstätten habe man ebenfalls bereits im Blick, wie die Kreisräte Mirco Schmidt und Rolf Amelsberg sagen. „Natürlich müssen Aufwand und Ertrag in einem günstigen Verhältnis stehen“, erklärt Schmidt. Und nicht jeder Austragungsort eigne sich für jede Veranstaltung, zudem müsse er für die Technik geeignet sein. Aber unter diesen Gesichtspunkten kämen einige Orte im Landkreis infrage. Neue Lokalitäten sollen im kommenden Jahr somit möglicherweise hinzukommen, da wolle man dem Veranstalter beratend zur Seite stehen, dafür fallen andere Stätten weg.

Denkbar sei auch ein Wechsel im Landkreis. Mehr Veranstaltungen sind dagegen eher nicht im Gespräch, der Festival-Charakter soll erhalten bleiben. Und auch bei der Preisgestaltung für das kommende Jahr befinde man sich bereits in „guten Gesprächen“, wie Schmidt sagt. Bei der Auswahl der Künstler habe der Veranstalter zugelegt. „Mich haben mehrfach Besucher angesprochen, die sich erstaunt zeigten, dass es gelungen ist, einen Weltstar wie Nils Landgren oder auch Doro und Götz Alsmann in den Kreis zu holen“, so Ebel. Hinzu kamen „Geheimtipps“ wie die Mighty Oaks oder Andreas Kümmert. Für Jung und Alt sei das Angebot geeignet gewesen. Der zeitliche Umfang des Festivals soll im kommenden Jahr nicht geändert werden. Nach den Sommerferien werde man den exakten Zeitraum bekannt geben, kündigte Ebel an.

VON BURKHARD OHSE

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