Anstieg der Arbeitslosenzahlen

Im Landkreis Gifhorn suchen 3.986 Personen einen Job

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Im Landkreis Gifhorn ist im Februar die Zahl der Arbeitslosen leicht angestiegen.

Landkreis Gifhorn – Im Landkreis Gifhorn ist die Zahl der Arbeitslosen im Januar geringfügig um 16 auf 3.986 Personen gestiegen. Das waren 616 Arbeitslose weniger als vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote auf Basis aller zivilen Erwerbspersonen betrug im Februar 4,2 Prozent.

Vor einem Jahr belief sie sich auf 4,9 Prozent. Dabei meldeten sich 1.019 Personen neu oder erneut arbeitslos, 193 weniger als vor einem Jahr. Gleichzeitig fanden 1.007 Personen einen Job.

Seit Jahresbeginn gab es insgesamt 2.004 Arbeitslosmeldungen, das ist ein Minus von 351 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Dem gegenüberstehen 1.791 Abmeldungen von Arbeitslosen (–22).

Der Bestand an Arbeitsstellen ist im Februar um 134 Stellen auf 1.087 gesunken. Im Vergleich zum Vorjahresmonat gab es 41 Arbeitsstellen weniger. Arbeitgeber meldeten im Februar 331 neue Arbeitsstellen, 75 mehr als vor einem Jahr. Seit Januar gingen 546 Arbeitsstellen ein, gegenüber dem Vorjahreszeitraum ist das ein Zuwachs von 7.

Im Bezirk der Arbeitsagentur Helmstedt ist die Zahl der Arbeitslosen auf 10.177 gesunken. „Erstmals seit zehn Jahren ist die Zahl der Arbeitslosen im Februar im Vergleich zum Januar nicht gestiegen, sondern nahezu konstant geblieben. Die milden Temperaturen im Februar haben dafür gesorgt, dass in den Außenberufen weitergearbeitet werden kann“, erläutert Ulf Steinmann, Leiter der Arbeitsagentur Helmstedt.

Die Zahl der jüngeren Arbeitslosen sei jedoch leicht angestiegen, was auf den Abschluss von dreieinhalb beziehungsweise zweieinhalbjährigen Ausbildungen zurückzuführen sei. Die anhaltend gute konjunkturelle Lage sorge dafür, dass Fachkräfte weiterhin händeringend gebraucht werden. „Daher auch unser Appell an alle Berufsstarter der Region: Melden Sie sich frühzeitig bei den Experten der Berufsberatung. Sie finden sie an den Schulen oder bei uns in den Agenturen. Die Beratungen zu Ausbildung und Studium sind kostenfrei und neutral“, so Steinmann.

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