Kreisstadt in Kinderhand

Gifhorn wird zum Spielplatz für Mädchen und Jungen

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Hüpfburgen standen am Sonnabend bei den Kindern ganz hoch im Kurs.

Gifhorn – Die ganze Innenstadt wurde am Samstag zum Spielplatz. Kinder, wohin man sah, und die tummelten sich vom Marktplatz bis zum Schillerplatz.

Während am Marktplatz das Minikicker-Turnier mit mehr als 1000 Kindern stattfand, gab es für alle Nicht-Fußballer im weiteren Verlauf der Fußgängerzone allerlei Geräte, um sich auszutoben. Hüpfburgen jeglicher Art, Bungee-Jumping, eine Kletterburg, Bungee-Run und als besonders Special eine durchsichtige Blase, mit der man, wenn man sie bestieg, über das Wasser gehen, respektive rollen konnte. An allen Stationen bildeten sich so lange Schlangen geduldig wartender Eltern und der Kinder, die sich auf den Spaß freuten und ihre Energien an den Geräten abarbeiten konnten.

Die DRK-Bereitschaft stand mit ihrem Teddybär-Hospital parat und beriet, dazu gab es Kinderschminken, reichlich Kulinarisches und für die Erwachsenen natürlich die geöffneten Geschäfte. Bei strahlendem Sonnenschein dazu das richtig Wetter, sich für den Sommer einzukleiden oder etwas für den Garten zu kaufen.

Für kleine Forscher gab es vor dem Kino die Präsentation des Hauses der kleinen Forscher, wo der Nachwuchs ordentlich experimentieren konnte. Denn das lokale Netzwerk Landkreis Gifhorn des Hauses der kleinen Forscher feierte sein zehnjähriges Bestehen. „Erzieher der Kindertagesstätten im Landkreis lassen sich von vier Netzwerktrainern ausbilden, um ihren Schützlingen mit einfachen Hausmitteln Naturphänomene anschaulich zu erläutern“, erklärte Meike Schmidt, Netzwerkkoordinatorin, die Arbeitsweise der Institution. Mit den Experimenten soll die Neugier der Kinder gefördert werden. Nicht ohne Hintergedanken, denn die Kinder von heute seien die Fachkräfte von morgen, die so schon einmal die Scheu vor den Naturwissenschaften verlieren. Bei den Experimenten vor Ort gab es gleich einen Vorgeschmack. Genug Vielfalt also für einen schönen Tag in der Innenstadt, und zur Not passte auch noch ein Eis. Die Eisdielen hatten bei warmem Wetter Hochkonjunktur.

VON BURKHARD OHSE

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