Kreisverkehrsausschuss macht sich für Beibehaltung der Strategie stark

Kreis Gifhorn: 4 Mio. für Kreisstraßen, 2 Mio. für Radwege

Der Kreisverkehrsausschuss gestern Nachmittag bei seiner Sitzung im Rittersaal des Gifhorner Schlosses.
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Der Kreisverkehrsausschuss gestern Nachmittag bei seiner Sitzung im Rittersaal des Gifhorner Schlosses.

Gifhorn – Das Sanierungsprogramm auf Kreisebene wird von der Politik ab 2021 mit jährlich 4 Millionen Euro für Straßen und 2 Millionen Euro für Radwege ausgestattet: Das gilt für die nächsten vier Jahre.

Und an diesem Haushaltsposten soll auch nicht gerüttelt werden, empfahlen gestern die Mitglieder des Kreisverkehrsausschusses bei ihrer Sitzung im Rittersaal des Gifhorner Schlosses bei einer Gegenstimme und einer Enthaltung an den Kreistag.

Ein Antrag der Grünen, das Verhältnis umzudrehen und vier Millionen für die Radwege sowie zwei Millionen für die Kreisstraßen in den Etat einzustellen, wurde hingegen bei einer Gegenstimme abgelehnt. Einstimmig sprach sich der Ausschuss auch dagegen aus, dass der Kreis sich an den Planungskosten von zwei kommunalen Radwegen beteiligt: Entsprechende Anträge hatten die Gemeinden Leiferde und Müden gestellt. „Bei Landesstraßen ist das Land zuständig“, betonte Ausschussvorsitzender Siegfried Weiß (SPD).

Die große Mehrheit im Gremium machte bei der Abstimmung oder in den Wortbeiträgen deutlich, dass sie mit der grundsätzlichen Strategie in Sachen Kreisstraßen und Radwege sehr zufrieden ist und sie beibehalten möchte. So befürwortete Andreas Kuers (CDU) die „enorme Steigerung“ bei den Investitionen zuletzt in diesem Bereich, um die bestehenden Defizite auszumerzen, und hält auch das Verhältnis für richtig. Das Radwegkonzept solle fortgesetzt und die Prioritätenliste abgearbeitet werden.

Frank-Markus Warnecke (Grüne) beklagte den schlechten Zustand, insbesondere bei den Radwegen. „Größere Investitionen“ seien nötig. Andere Landkreise seien da wesentlich weiter.

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