Kreis investiert in Sanierung / 150000 für Radweg zwischen Emmen und Knesebeck

1 Million fürs Torhaus

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Der Putz am Gifhorner Torhaus blättert ab und am Fundament muss etwas gemacht werden. Kostenpunkt: 1 Million Euro.

Gifhorn. Fast 4,5 Millionen Euro investiert der Landkreis Gifhorn in diesem Jahr in den kommunalen Hochbau. Dazu noch einmal drei Millionen Euro in den Straßenbau.

Das teilten Erste Kreisrätin Evelin Wißmann und Alexander Wollny, Leiter des Fachbereichs Bauen bei der Kreisverwaltung in Gifhorn, jetzt mit.

Das meiste Geld wird in die Sanierung und Modernisierung von Schulen im Kreisgebiet gesteckt. Aber auch das Schloss Gifhorn, in dem die Kreisverwaltung ihren Sitz hat, hat Kosmetik nötig.

„Der Putz am Torhaus blättert zum Teil ab. Aber auch am Fundament des Torhauses muss etwas gemacht werden“, sagte Wißmann. Das, was gemacht werden muss, ist nicht gerade zum Schnäppchenpreis zu haben. Eine Million Euro werden investiert. „Wenn ein denkmalgeschütztes und historisches Gebäude renoviert werden muss, wird das immer sehr teuer“, sagt Wißmann. Für das Archiv des Kreises Gifhorn im Schloss muss ein zweiter Fluchtweg gebaut werden. Der ist mit 45 000 Euro veranschlagt.

660 000 Euro fließen in das Gymnasium Hankensbüttel. Dort wird eine neue Mensa für den Ganztagsbetrieb gebaut. außerdem laufen Sanierungsarbeiten. Fast 1,5 Millionen Euro sind für den weiteren Umbau des Philip-Melanchthon-Gymnasiums in Meine im aktuellen Haushalt eingestellt. Insgesamt beläuft sich die Maßnahme auf 2,8 Millionen Euro. Auch die Müllerschule in Wittingen sieht in diesem Jahr Handwerker. Dort wird für 100 000 Euro eine neue Brandschutzanlage installiert. Für den Clausmoorhof, dort sind seit 2012 Flüchtlinge und Asylbewerber untergebracht, werden 36 000 Euro bereitgestellt. Das Gebäude bekommt eine neue Schließanlage. Und auch die Radler kommen in Genuss von Förderung. Beispielsweise soll zwischen Emmen und Knesebeck ein neuer Radweg von fünf Kilometern Länge entstehen. „Das ist einer der längsten Radwege, den wir je gebaut haben“, sagt Wollny. Jetzt sind erst einmal 150 000 Euro für die Planung bereits gestellt worden.

Von Jens Schopp

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