Förderung für Ausbildung

Kreis Gifhorn: Bewerbung für ein Stipendium bis Ende Oktober

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Studieren und Auszubildende in Berufsgruppen, die als wesentlich für die Daseinsvorsorge angesehen werden, wie unter anderem Erzieher, können sich bis zum 31. Oktober für ein Stipendium des Landkreises bewerben.

Gifhorn – Noch bis zum 31. Oktober haben Studenten und Auszubildende Zeit, sich um ein Stipendium des Landkreises Gifhorn zu bewerben. Das gilt für solche Berufsgruppen, die als wesentlich für die Daseinsvorsorge angesehen werden.

Studierende der Humanmedizin, Auszubildende in Pflegeberufen, angehende Erzieher, Sozialassistenten sowie Hebammen und Entbindungspfleger gehöre dazu, erklärt Kreisrat Rolf Amelsberg.

Rolf Amelsberg, Kreisrat.

Bedingung ist, dass Stipendiaten später genauso lange im Landkreis arbeiten, wie sie von diesem gefördert wurden. „Das kann von der Masterarbeit bis zum gesamten Studium gehen“, sagt Amelsberg. „In den geförderten Bereichen stehen wir vor einem erheblichen Fachkräftemangel“, bekräftigt auch Landrat Dr. Andreas Ebel. Und derzeit sind noch nicht so viele Bewerber wie im Vorjahr eingegangen, täglich aber treffen Anträge ein, bestätigt das Maik Hüller, Verwaltungsleiter im Fachbereich Gesundheit, der das Auswahlverfahren betreut.

Viele Anträge gebe es bei den Erziehern, bisher spärlich trafen solche bei den Medizinern und den Hebammen oder den Krankenpflegern ein. Und die Zahl der Stipendien wurde erhöht. So sind in den fünf Bereichen jeweils bis zu fünf Stipendien in Höhe von 400 Euro pro Monat vorgesehen, insgesamt also 20 Stipendiaten. Hüller legt vor allem Wert auf die Einstellung der Bewerber zu ihrer künftigen Tätigkeit. Für ihn ist wichtig, dass sich die Kandidaten bereits mit dem anvisierten Berufsbild auseinandergesetzt haben und tatsächlich hinter ihrer Entscheidung für einen sozialen oder medizinischen Beruf stehen.

Die Entscheidung über die Vergabe trifft eine Kommission im November nach festgelegt und bereits bewährten Kriterien, wie Hüller sagt. Letztlich ist das Ziel eine langjährige Bindung der Stipendiaten an den Landkreis. Das System hat sich schon bewährt. Die ersten beiden Medizinstipendiaten kommen demnächst in den Landkreis zurück. „Gerade in den geförderten Berufsfeldern sind Menschen zur Erfüllung der Aufgaben in unserer Gesellschaft unverzichtbar“, sagt Ebel.

Nähere Informationen für ein Stipendium gibt es unter www.gifhorn.de/stipendium.

VON BURKHARD OHSE

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