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Klare Grenzen beim Alkohol

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Harald Bohne

Landkreis Gifhorn. Das Ziel ist, die Schützenvereine für den verantwortungsbewussten Umgang mit Alkohol und für die Einhaltung der Jugendschutzgesetze zu sensibilisieren.

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Harald Bohne

Daher haben die Kreisschützenverbände Isenhagen-Wittingen, Gifhorn und Wolfsburg jetzt gemeinsam die Aktion „Keine Kleinen für die Kleinen“ gestartet. Ihr Anliegen: Bei Schützenfesten sollen keine hochprozentigen Getränke an Minderjährige ausgeschenkt werden. Die Idee stammt von Harald Bohne, Vorsitzender des Kreisschützenverbandes Isenhagen-Wittingen. „Wir haben eine gewisse Verantwortung, weil wir eine sehr aktive Jugendarbeit haben“, erklärt Bohne. Kreisjugendreferentin Kathrin Rösel ist von der Aktion begeistert, denn sie ergänzt die Jugendschutzkontrollen des Landkreises, zum Beispiel bei Partys.

Und so haben die Kreisschützenverbände und Rösel die Checkliste „Jugendschutz auf Schützenfesten“ erarbeitet, die den Vereinen zum Start der neuen Schützensaison als Orientierung dienen soll. Die Liste gibt Handlungsempfehlungen für die Planung von Festen, für Sicherheit und Ordnung und den Getränke-Ausschank.

Zudem sollen Plakate mit der Aufschrift „Jugendschutz auf Schützenfesten – Keine Kleinen für die Kleinen . . . wir machen mit“ in Festsälen, -zelten und Schützenhäusern aufgehängt werden. Alle Schützenvereine im Gebiet der drei Kreisverbände werden laut Bohne aufgerufen, darauf zu achten, dass bei Schützenveranstaltungen die Jugendschutzgesetze eingehalten werden. „Wir haben bisher nur positive Rückmeldungen bekommen“, freut sich der Vorsitzende. Seite 2

Von Bernd Schossadowski

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