Kontinuität bei den Mädchen, Wechsel bei den Jungen / Beliebteste Namen im Kreis und in Wolfsburg gleich

Kindernamen: Sophie und Elias vorne

Sophie oder Elias – das waren 2015 die beliebtesten Namen für Babys im Kreis Gifhorn. Vielleicht heißt auch eines dieser Kinder so.
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Sophie oder Elias – das waren 2015 die beliebtesten Namen für Babys im Kreis Gifhorn. Vielleicht heißt auch eines dieser Kinder so.

Landkreis Gifhorn. Es ist die Sophie-Marie-Manie! Bereits im vierten Jahr in Folge sind dies die beiden beliebtesten Vornamen weiblicher Neugeborener im Landkreis Gifhorn. Das zeigt die Statistik, die das Standesamt Gifhorn vorlegte.

Im abgelaufenen Jahr landete Sophie (29) vor der Spitzenreiterin (17) der beiden Vorjahre. Emilia erhielt 2015 die drittmeisten Nennungen (11).

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Seit 2012 belegten Sophie und Marie beim Standesamt der Mühlenstadt stets die ersten beiden Plätzen. Insgesamt erhielten 97 beziehungsweise 93 Mädchen von 5365 in Gifhorn beurkundeten Babys diese Vornamen. Die Begeisterung für Sophie und Marie lässt sich aber nicht auf den Landkreis Gifhorn begrenzen. Auch bei den in der Stadt Wolfsburg neugeborenen Kindern setzte sich Sophie (37) vor Marie (30) durch. Bei den Jungen war Elias – im Kreis gifhorn wie auch in Wolfsburg – der beliebteste Vorname. Mit 20 Nennungen eroberte er gegen Ben (16) – immerhin deutschlandweit der Top-Jungen-Name – in der Mühlenstadt Platz eins. Auf dem geteilten zweiten Platz rangiert auch Noah vor Luca (14). Im Vorjahr war Elias nur Fünfter in der Gifhorner Statistik gewesen. In der Automobilstadt mussten sich Ben, Leon, Lukas (alle 13) hinter Elias einordnen.

Insgesamt wurden in den vergangenen zwölf Monaten 1200 Geburten in Gifhorn beurkundet. Ein Anstieg seit 2011 um 314, der wahrscheinlich mit der geschlossenen Geburtsstation im Wittinger Krankenhaus zusammenhängt. Denn während die Anzahl der beurkundeten Geburten im Gifhorner Standesamt nach oben schnellte, wurden glückliche Eltern in den Rathäusern des Nordkreises immer seltener zu ihrem Kind beglückwünscht. In Hankensbüttel gab es in 2015 gar keine Geburt zu beurkunden. „Das ist dem Umstand geschuldet, dass es kein Kranken- oder Geburtshaus gibt und Hausgeburten nur noch äußerst selten vorkommen“, erklärte Samtgemeindebürgermeister Andreas Taebel. Auch in der Samtgemeinde Wesendorf ist ein Rückgang spürbar. In den letzten drei Jahren wurden elf Neugeborene beurkundet.

Deutlich wird der Wandel in Wittingen: Von 42 Kindern (2012) sank die Zahl rapide (2013: 7; 2014: 5) auf ein Kind im letzten Jahr ab. Aber so kann Jamie von sich behaupten, er sei etwas Besonderes.

Von Matthias Jansen

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