Celle: Hausbewohner unverletzt / Mörse: Verwechslung sorgt für Wirbel bei Eltern und Grundschule

Kinder stecken Keller in Brand

Celle. Wie die Polizei gestern mitteilte, mussten die Gesetzeshüter und die Feuerwehr am Samstagnachmittag zu einem Kellerbrand in einem Mehrfamilienhaus ausrücken.

Wie sich herausstellte, hatten zwei spielende, sechs und acht Jahre alte Jungen ein Feuerzeug auf der Straße gefunden und damit Unfug getrieben. Die beiden Kinder zündeten ein Stück Papier an und warfen es durch ein offenes Kellerfenster. Schnell gerieten dort gelagerte Gegenstände in Brand. Als die Kinder das angerichtete Unglück bemerkten, holten sie Hilfe.

Die Feuerwehr musste eine verschlossene Brandschutztür aufbrechen, um das Feuer zu löschen. Anwesende Hausbewohner konnten sich glücklicherweise rechtzeitig in Sicherheit bringen. Es wurde niemand verletzt. Die Höhe des entstandenen Schadens ist derzeit noch unklar.

Weitere Polizeimeldung

Mörse. Nachdem die Polizei über einen Grundschüler in Mörse berichtete, der am Donnerstagmittag von einem unbekannten Autofahrer auf dem Nachhauseweg angesprochen wurde, erschien am Sonntagvormittag ein Wolfsburger in der Polizeiwache und gab an, er sei für den Vorfall verantwortlich. Er habe selbst einen Enkel an der Schule und habe ihn beim Abholen verwechselt. Der entstandene Wirbel tue ihm leid, so der Rentner. Er habe aus der Sache viel gelernt.

Den Ermittlungen des zuständigen 1. Fachkommissariates nach befand sich am Donnerstagmittag der Grundschüler mit seinem Roller zusammen mit zwei Schulkameraden auf dem Weg nach Hause, als er angesprochen wurde. Der Unbekannte versuchte, den Jungen zum Anhalten zu bewegen, berichtete der Schüler später seinen Eltern. Der Wolfsburger betonte, dass er seinen Enkel öfter von der Schule abhole und ihn nach Hause begleite. Da er an dem Donnerstag nicht wusste, wie sein Enkel gekleidet war und er den anderen Jungen nur von hinten sah, habe er ihn verwechselt und deshalb hinterhergerufen.

Die Polizei appelliert nochmals an Eltern, ihre Kinder durch regelmäßige Gespräche auf mögliche Gefahrensituationen vorzubereiten. Wie der Vorfall in Mörse zeigt, könne auch das Verhalten von Erwachsenen zu Missverständnissen führen.

Rubriklistenbild: © dpa

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