Karte rein, Strafe bezahlt

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Der eine kassiert, der andere fährt: Michael Klusmann (r.) hält das Gerät zum Bezahlen mit EC-Karte. Sein Kollege Mike Hennicke sitzt am Steuer.

bb/bp Gifhorn. Der Landkreis spart sich das Porto, der „Verkehrssünder“ kann sich seiner Schuld gleich entledigen und das Portmonee zücken. Die Polizei in Niedersachsen stellt auf bargeldlosen Zahlungsverkehr um. Ab morgen müssen kleine Verwarnungen im Straßenverkehr bis zu einem Betrag von 35 Euro nur noch per Telecash bezahlt werden. In den Streifenwagen sind die neuen Geräte jetzt im Einsatz, die Beamten sind in die Bedienung eingewiesen.

Akzeptiert werden alle gängigen EC- und Kreditkarten. Wer keine Karte hat, hat in Ausnahmefällen die Möglichkeit über die Busgeldstelle des Landkreise seine Zahlung zu leisten. Bei Beträgen über 40 Euro ist sowieso die Busgeldstelle des Landkreises zuständig.

Wer einen Haftbefehl hat und gegen einen höheren Betrag eine Kaution leisten muss, kann dies ebenfalls bargeldlos leisten. Das gilt auch zum Beispiel für LKW-Fahrern die ein Sicherheitsleistung bezahlen müssen. Michael Klusmann von der Polizei Gifhorn: „Der Betrag und eine Codenummer für den Verwarnungsgrund werden eingegeben. So ist auch eine Statistik möglich.“

Der Verbindungsaufbau des Lesegerätes erfolgt über das Funktelefonnetz zur Telecashzentrale. Karte rein, Verwarnung bezahlt. Dann kann die gesühnte Fahrt weitergehen.

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