Einnahmen des Kreises Gifhorn aus Starenkästen sind 2012 deutlich gesunken

Kaputte Blitzer trüben Bilanz

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Die Starenkästen im Landkreis Gifhorn, hier die Messanlage an der K 7 bei Wesendorf, haben im vergangenen Jahr insgesamt 14 305 Mal geblitzt. Die Einnahmen betrugen 613 000 Euro – das waren rund 367000 Euro weniger als im Vorjahr.

Landkreis Gifhorn. Im Landkreis Gifhorn sind 2012 deutlich weniger Raser geblitzt worden als im Jahr davor. Diese Bilanz stellte die Kreisverwaltung gestern vor.

Demnach wurden die fest installierten Blitzanlagen im zurückliegenden Jahr insgesamt 14 305 Mal wegen Geschwindigkeitsüberschreitungen ausgelöst. Daraus ergaben sich Einnahmen für den Landkreis in Höhe von rund 613 000 Euro. Zum Vergleich: 2011 verzeichneten die Starenkästen kreisweit 24 504 Verkehrsverstöße und Einkünfte von etwa 980 000 Euro.

Die Gesamteinnahmen des Landkreises aus Buß- und Verwarngeldern – diese umfassen die stationären Blitzanlagen und die von der Polizei festgestellten Verkehrsverstöße – betrugen im vorigen Jahr fast 1,33 Millionen Euro bei insgesamt 23 749 Fällen.

Der Rückgang sei aber nicht nur mit einem verantwortungsbewussteren Verhalten der Autofahrer zu begründen, erklärt die Kreisverwaltung. Ein weiterer Grund sei, „dass eine erhebliche Anzahl von Messgeräten nicht mehr auf dem neuesten Stand der Technik ist und daher ausgetauscht werden muss“.

Von Bernd Schossadowski

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