Aber: Im Vergleich zum Vorjahr schneidet der Landkreis Gifhorn besser ab

Kaltes Wetter sorgt für mehr Arbeitslose

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Konjunkturbedingt sind die Arbeitslosenzahlen in der Region gestiegen. Der Landkreis Gifhorn steht allerdings im Vergleich zum Vorjahr besser da.

Landkreis Gifhorn. Die Arbeitslosenzahl ist im Geschäftsstellenbezirk Gifhorn von Dezember auf Januar um 321 auf 4612 Personen gestiegen. Das sind 285 Arbeitslose weniger als vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote betrug damit im Januar 5,0 Prozent.

Vor einem Jahr lag sie noch bei 5,3 Prozent. Dabei meldeten sich 1043 Personen arbeitslos – 127 weniger als vor einem Jahr. Gleichzeitig beendeten 738 Personen ihre Arbeitslosigkeit (-19).

Der Bestand an Arbeitsstellen ist im Januar um 56 Stellen auf 652 Stellen gesunken. Im Vergleich zum Vorjahresmonat gab es zwölf Arbeitsstellen weniger. Arbeitgeber meldeten meldeten im Januar 162 neue Arbeitsstellen – zwölf mehr als vor einem Jahr.

„Wie erwartet, verzeichneten wir im Dezember einen weiteren saisonal bedingten Anstieg der Arbeitslosigkeit. Die kalten Temperaturen haben jetzt auch den hiesigen Arbeitsmarkt erreicht“, erklärt Gerald Witt, Leiter der Agentur für Arbeit Helmstedt. Der Anstieg sei größtenteils auf die witterungsabhängigen Branchen wie das Bauhaupt- und Baunebengewerbe oder die Forst und Landwirtschaft zurückzuführen.

„Die Zahl der Arbeitslosen liegt im Gesamtbezirk erfreulicherweise mit -1,3 Prozent unter dem Vorjahresniveau“, sagt Gerald Witt. „In den einzelnen Geschäftsstellen gestaltet sich das im Vorjahresvergleich unterschiedlich, wohingegen die Arbeitslosigkeit in Gifhorn sank, stieg sie in Helmstedt und blieb in Wolfsburg nahezu konstant.“ Ab März rechne die Agentur für Arbeit mit einer steigenden Arbeitskräftenachfrage und damit verbunden mit einem Rückgang der Arbeitslosigkeit.

„Insgesamt war das Jahr 2014 ein konjunkturell starkes Jahr“, bilanziert Witt. „Ein Indikator dafür ist die Anzahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten. Sie stieg mit Stand Juni 2014 im Vergleich zum Vorjahreswert um 1 Prozent

beziehungsweise 1745 Menschen an.“

Von Dennis Klüting

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