Tragischer Badeunfall fordert ein Todesopfer 

Isenbüttel: Ertrunkener im Tankumsee

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Badende am Tankumsee am Sonntagmittag.

Isenbüttel – Ein tragischer Badeunfall, bei dem ein 34-jähriger polnischer Staatsbürger ums Leben kam, ereignete sich am späten Sonntagnachmittag gegen 16.45 Uhr am Tankumsee bei Isenbüttel.

Wie die Gifhorner Polizei mitteilt, hatte ein 19-jähriger Neubokeler von der Badeinsel im Tankumsee aus beobbeobachtet, wie eine männliche Person unter Wasser glitt und kurz darauf, mit dem Gesicht nach oben, wieder auftauchte. Dem 19-Jährigen habe die Situation merkwürdig vorgekommen, woraufhin er einige Leute mobilisierte und den Mann aus dem Wasser zog.

Unverzüglich begann er mit den Wiederbelebungsmaßnahmen, bis der Rettungsdienst und Kräfte des DLRG eintrafen. Die männliche Person wurde daraufhin ins Krankenhaus nach Gifhorn gebracht, wo er kurze Zeit später verstarb. Bei dem Opfer handelt es sich um einen 34-jährigen polnischen Staatsbürger, der sich mit seinem 25-jährigen Landsmann als Badegast am Tankumnsee befand.

Laut Angaben des Bekannten des Opfers haben beide über das gesamte Wochenende eine große Menge Alkohol konsumiert. Wie viel genau ist nicht bekannt. Der hohe Alkoholkonsum, die heißen Temperaturen und die dadurch resultierende Herz-Kreislauf-Schwächung haben vermutlich zum Ertrinken geführt.

Zudem habe sich der 34-Jährige erbrochen und das Erbrochene und Wasser eingeatmet.

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