Mann fällt zwischen Zug und Bahnsteig: Raucher wollte in Bad Bevensen noch an Bord. Weitere Polizeimeldungen:

Isenbüttel: Einbruch in Ferienhaus am Tankumsee

+
(Symbolbild)

Gifhorn – Im Rahmen einer Streife kontrollierten Beamte der Polizeiinspektion Gifhorn am Samstag gegen 23. 50 Uhr einen 34-jährigen Autofahrer aus Groß Oesingen, der mit seinem Audi auf der B 4 in Höhe Gifhorn in Fahrtrichtung Norden unterwegs war.

Dabei stellten die Beamten fest, dass der Versicherungsschutz für den Pkw erloschen war. Daher stellten sie die Kennzeichenschilder des Wagens sicher. Dem Fahrer wurde die Weiterfahrt untersagt.

Weitere Polizeimeldungen:

Isenbüttel – Am Samstag zwischen 19.40 und 21.40 Uhr versuchten unbekannte Täter, in ein Ferienhaus am Tankumsee einzubrechen. Dazu hebelten die Täter die rückwärtige Terrassentür auf. Anschließend verließen die Täter jedoch den Tatort, ohne etwas zu entwenden. Nach bisherigen Ermittlungen ist es denkbar, dass sie gestört worden sein könnten. Die Polizei bittet Bürger, die relevante Beobachtungen gemacht haben, sich bei der Polizeiinspektion in Gifhorn unter der Telefonnummer (0 53 71) 98 00 zu melden.

Vorsfelde – Beamte der Polizeistation Vorsfelde kontrollierten am Samstag um 0.45 Uhr den Fahrer eines VW Bus der Baureihe T 4. Bei der Überprüfung des 24-Jährigen aus dem Landkreis Gifhorn stellten die Polizisten Alkoholgeruch in der Atemluft fest. Der anschließende Atemalkoholtest erbrachte ein Ergebnis von 1,58 Promille. Der Mann wurde zur Polizeiwache in Wolfsburg gebracht, wo ihm von einem Arzt eine Blutprobe entnommen wurde. Der Führerschein des 24-Jährigen wurde sichergestellt und ein Strafverfahren wegen Trunkenheit im Verkehr eingeleitet.

Bad Bevensen – Ein 57-jähriger Mann ist am Samstagabend beim Versuch, in Bad Bevensen einen bereits abfahrenden Metronom einzusteigen, schwer verletzt worden. Er fiel gegen 21.20 Uhr an Bahnsteig 1 zwischen Zug und Bahnsteigkante und kam mit schweren Armverletzungen in ein Krankenhaus. Nach ersten Ermittlungen der Bundespolizei hatte der Deutsche aus Hameln den Metronom 82138 zum Rauchen verlassen. Als sich die Türen schlossen und der Zug abfuhr, lief er neben dem Zug her und versuchte noch, eine Tür zu öffnen. Dabei stürzte er in den schmalen Spalt zwischen Waggon und Bahnsteigkante bis in das Schotterbett. Laut Polizei hatte er Glück, nicht überrollt zu werden.

Der 38-jährige Triebfahrzeugführer hörte durch das geöffnete Fenster den Schrei des Mannes und leitete sofort eine Schnellbremsung ein. Der Zug kam nach wenigen Metern zum Stehen. Zusammen mit einem weiteren Reisenden leistete der Lokführer erste Hilfe. Einsatzkräfte von Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienst konnten den Verletzten bergen und in ein Krankenhaus einliefern. Der Mann war nicht alkoholisiert und schwebt nicht in Lebensgefahr.

Im Zug befanden sich zirka 155 Reisende. Nach Ablösung des unter Schock stehenden Triebfahrzeugführers konnte der Metronom um 22.30 Uhr seine Fahrt in Richtung Lüneburg fortsetzen. Wegen der Streckensperrung verspäteten sich zwölf Züge.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare