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Constantin Rodewald wird Kreisjungschützenkönig

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Von: Burkhard Ohse

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Kreisjugendschützenkönig Constantin Rodewald bekommt Glückwünsche von seinem Vorgänger Paul Heitmann
Paul Heitmann (l.) gratulierte seinem Nachfolger, Constantin Rodewald. © Freier Mitarbeiter

Wittingen – Constantin Rodewald heißt der neue Kreisjungschützenkönig des Kreisverbandes Isenhagen-Wittingen. Am Ende, als die zielsichersten drei Jungschützen am Samstagabend bei der Proklamation in Wittingen vorne standen, machte es der Vorsitzende Christian Hawellek spannend.

Rodewald, der als 17. und letzter angetreten war, distanzierte mit einem Teiler von 166,0 Justus Schulze (Teiler 236,0) von der Schützengilde Groß Oesingen und Steffen Dralle (284,0) vom Schützenverein Schweimke, die dafür die Titel 1. und 2. Prinz erhielten. Mit Rodewalds Sieg ist klar, dass das nächste Kreisjungschützenschießen im kommenden Jahr vom Schützenverein Repke/Dedelstorf veranstaltet wird.

Glückwünsche gab es von allen Seiten, auch vom bisherigen Kreisjungschützenkönig Paul Heitmann, der den Wettbewerb in die Nachweide geholt hatte. Er hatte 2019 den Titel geholt.

17 Teilnehmer gab es dieses Mal, einer davon schoss außer Wertung. Denn er hatte den Titel in seinem Verein vor drei Jahren gewonnen. Somit gab es 16 Kandidaten und Kandidatinnen aus diesem Jahr für den Kreisjungschützentitel.

Entschieden wurde nach Teilerzahl. Fünf Scheiben für jeweils einen Schuss bekam jeder Teilnehmer für die Schüsse auf 50 Meter Entfernung mit Kleinkaliber. „Ein Stechen wie früher haben wir nicht mehr“, sagte Kreissportleiter Markus Heine. Das gebe es nur noch in Lüben, wo man in einem Jägerstand auf 100 Metern schieße. Das sei mit der Teilermaschine nicht auszuwerten.

Die meisten Ringe, nämlich 47, hatten der Drittplatzierte Dralle und der Viertplatzierte Fabian Fehse (Schützenverein Masel), aber der Sieger Rodewald hatte den besten Schuss. Sechs Teilnehmer hatten keine 10, aber durchaus auch beachtliche Ergebnisse.

Heine war jedenfalls sehr zufrieden: „Wir hatten zwar vor Corona auch mal bis zu 23 Teilnehmer, aber manche Vereine haben in diesem Jahr kein Schützenfest gefeiert und somit keinen Titelträger ausgeschossen.“ Mit 16 Teilnehmern hatte er daher gar nicht gerechnet: „Nach der bisherigen Corona-Zeit muss alles erst einmal wieder in Gang kommen. Die zwei Jahre haben uns nicht gut getan.“

Superstimmung nicht nur für die Titelkandidaten, sondern auch für die mitgereiste Unterstützung aus den Vereinen erzeugten die Original Fulauer Blasmusikanten, die vor dem Schießheim in den Zelten die Jungschützen unterhielten. Das ließ sich der zweite Vorsitzende der gastgebenden Schützengesellschaft, Thorsten Meyer, vor der Proklamation vom Schützenvolk bestätigen.

Den ersten Termin hatte der neue Kreisjungschützenkönig gleich am gestrigen Sonntag beim Verbandstag der Schützen in Hankensbüttel (Bericht folgt). Am kommenden Samstag wird die Kreiskönigin in Groß Oesingen ermittelt, eine Woche darauf schießen die Könige ihren Kreiskönig in Hankensbüttel aus.

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