Bundesligaduell als Hochsicherheitsrisikospiel eingestuft

HSV-Fans machen Halt in Gifhorn: Zwischenstopp ruft Polizei auf den Plan  

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In der Gifhorner Innenstadt gehörten Fans des Hamburger SV gestern zum Straßenbild. Für die Polizei in der Kreisstadt bedeutete das einen unerwarteten Einsatz.

ard Gifhorn. Unerwartet, auch für die Polizei, hielten sich am Samstagmittag rund 200 Fans des Hamburger SV in der Gifhorner Innenstadt auf, die auf dem Weg nach Wolfsburg waren.

Das dortige Bundesligaduell war als Hochsicherheitsrisikospiel eingestuft worden, um das VfL-Stadion herum war ein Alkoholverbot verhängt worden. Wohl deswegen, so die Vermutung der Einsatzkräfte, waren die Fans in Gifhorn aus dem Zug gestiegen, um sich bis zum Fußballspiel die Zeit zu vertreiben.

„Sie wären nicht in die Innenstadt von Wolfsburg gelassen worden“, sagte Holger Horn von der Gifhorner Polizei. Dementsprechend standen die Einsatzkräfte, verstärkt durch Einheiten der Bundespolizei und aus Wolfsburg, parat und hatten ein Auge auf die Fans, die es sich in der Innenstadt gemütlich machten.

„Die Fans werden grundsätzlich von Kräften der Bundespolizei im Zug und von weiteren Einsatzkräften in Fahrzeugen begleitet“, erklärte Horn. Gegen 13 Uhr geleiteten die Beamten die Hamburger zum Bahnhof Gifhorn-Süd. Aufgrund der hohen Zahl marschierte der Tross auf der Braunschweiger Straße, die kurzzeitig für Autos nicht befahrbar war. Einige der Fans blieben in der Gifhorner Innenstadt und schauten sich das Fußballspiel in einer Gaststätte an. Dort kam es auch zu einer Sachbeschädigung, deren Verursacher allerdings nicht ermittelt werden konnte. Die Beamten begleiteten auch diese Fans nach Ende des Spiels zum Gifhorner Bahnhof und nahmen zur Täterermittlung die Personalien auf.

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