Gifhorner Stiftung präsentiert Pläne für den Neubau

Hospiz kann gebaut werden

Freuen sich auf das Hospiz: Reinhard Jung (v. l.), Alexander Michel, Jörg Dreyer, Klaus Gehlfuß und Sylvia Pfannschmidt.

Gifhorn. Die „frohe Botschaft“ gab es Freitag passend aus der Superintendentur. „Das Hospiz kann endlich gebaut werden“, sagte Superintendentin Sylvia Pfannschmidt, Kuratoriumsvorsitzende der Hospizstiftung.

Deren einziger Zweck ist der Bau und der Betrieb eines Hospizes. Zusammen mit den beiden neuen Stiftungsvorstandsmitgliedern Klaus Gehlfuß (für Verträge und Finanzen) und Reinhard Jung (für Baufragen) stellten der Vorstandsvorsitzende Alexander Michel und Vorstandsmitglied Jörg Dreyer die Pläne für das Hospiz vor.

Das soll auf dem bereits gekauften Grundstück an der Lindenstraße hinter dem Landhaus Wiggers entstehen. „Nun liegt eine erste Vorplanung vor“, erklärte Michel. Angedacht ist ein mehrgeschossiger Bau mit Erdgeschoss, in dem acht Gästezimmer und zwei Familienzimmer untergebracht sind. Im ersten Obergeschoss sollen zwei weitere Zimmer entstehen, sodass die Zahl der Zimmer für die Gäste aus dem Landkreis Gifhorn künftig schrittweise von acht auf zehn und dann zwölf erweitert werden kann. „Die Familienzimmer würden dann wegfallen“, erklärte Michel.

Mit zwölf sei man dann fast an der Grenze der gesetzlich erlaubten 14 Zimmer für ein Hospiz. Im Obergeschoss werden auch weitere Angebote untergebracht, denn das Hospiz soll als einzige Anlaufstelle auch für die ambulante Hospizarbeit und das Palliativnetzwerk, das derzeit in Winkel untergebracht ist, dienen.

Im Dachgeschoss des Neubaus sind Lagerflächen vorgesehen. Aufgrund der Nähe zur Aller wird auf einen Keller verzichtet. „Insgesamt haben wir eine überbaute Fläche von 830 Quadratmetern, 720 Quadratmeter im Erd-, 800 im Obergeschoss und 400 Quadratmeter im Dachgeschoss“, rechnete Jung vor.

Von Burkhard Ohse

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