Gifhorner Arbeits- und Dienstleistungszentrum der Lebenshilfe öffnet seine Türen für bunten Herbstmarkt

Von der Holzwerkstatt zur Gärtnerei

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Die integrative Band „The Boppin’ Blue Cats“ rockte beim Tag der offenen Tür im Gifhorner Arbeits- und Dienstleistungszentrum. 

ard Gifhorn. „Wir haben uns genau das richtige Wetter ausgesucht. Gestern war es schlecht, morgen wird es auch nicht gut werden“, freute sich Maik Müller, Leiter des Gifhorner Arbeits- und Dienstleistungszentrums (GAZ). Am Samstag war es noch warm und trocken.

Und da hatte die Werkstatt zum traditionellen Herbstmarkt und zum Tag der offenen Tür eingeladen.

Da gab es nicht nur den Einblick in die Werkstatt mit Stickerei sowie Holz- und Industriemontage, die von den Beschäftigten erklärt wurden, sondern auch einen Ausschnitt der Werkstätten im Heidland, die die Angebote der Kfz-Aufbereitung, der Holzwerkstatt und der Gärtnerei vorstellten. Dazu präsentierte das GAZ auch ihre eigenen Produkte für die Dekoration.

Die Besucher ließen sich bei der Führung durch die Werkstatt alles zeigen.

Gleich am Eingang des Geländes fiel das neue Kunstwerk auf, das, aus Baumstämmen gefertigt, das Miteinander symbolisiert. „Das soll dauerhaft dort bleiben“, erklärte Müller, ebenso wie auch die Malereien an der Wand des Außengeländes, die noch vervollständigt werden. „Das gehört zu dem bundesweiten Kunstprojekt ‘Teilhaben statt Ausgrenzen’, das weitergeführt wird“, erklärte Müller. Dazu gab es Bilder an den Wänden im Innern der Werkstatt, die arbeitsbegleitend von den Beschäftigten angefertigt wurden. Hier schauten die Besucher den Beschäftigten über die Schulter oder gaben, so in der Stickerei, auch Aufträge ab.

Drinnen und draußen unter dem Zeltdach konnte gegessen werden. Gemütlich beim Plausch gab es passend zur herbstlichen Jahreszeit Sauerfleischbraten, Pilzpfanne oder Kürbissuppe, aber auch weitere kulinarische Köstlichkeiten aus der lebenshilfeeigenen Küche. Weitere Informationen wurden den Besuchern zu den Aufgaben des Werkstattrates oder über die Lebenshilfe-Agentur für berufliche Inklusion (Abi) vermittelt, die die Beschäftigten in den ersten Arbeitsmarkt integrieren will. Zu zwei Terminen bot Lebenshilfemitarbeiterin Susanne Panzer einen kompletten Werkstattrundgang an. Musiziert wurde auch: Die integrative Rock’n’Roll-Band „The Bopping’ Blue Cats“ der Lebenshilfe aus Peine-Burgdorf schlug dabei rockige Tönen auf dem Platz an.

Mit der Resonanz des Publikums war Müller durchaus zufrieden, wenngleich man mit rund 60 Beschäftigten eher ein kleinerer Standort der Lebenshilfe sei, verglichen zur Haupt- und zur Zweigstelle im Heidland. „Aber auch das GAZ und die Arbeit hier stoßen auf Interesse“ sagte der Leiter der Einrichtung.

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