Dachgeschoss eines Wohnhauses brennt aus / Raubüberfall in Celle

Hoher Schaden in Triangel

Das Dachgeschoss eines Wohnhauses in Triangel brannte in der Nacht zu Mittwoch vollständig aus.
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Das Dachgeschoss eines Wohnhauses in Triangel brannte in der Nacht zu Mittwoch vollständig aus.

Triangel. Das Dachgeschoss eines Einfamilienhauses in der Zappenburg in Triangel brannte in der Nacht zu Mittwoch vollständig aus. Der Gesamtschaden beläuft sich nach ersten Schätzungen auf 150 000 Euro. Gegen 2.

40 Uhr bemerkte eine 54-jährige Nachbarin den Brand und alarmierte die Feuerwehr. Diese rückte mit 51 Einsatzkräften aus Triangel, Neudorf-Platendorf, Westerbeck und Dannenbüttel an. „Zum Glück war niemand in Gebäude“, berichtet Einsatzleiter Steffen Albrecht.

Der Brand war im Spitzboden und zuerst von außen nicht zu sehen. Gegen 3.20 Uhr zündete das Feuer durch das Dach durch. Von beiden Seiten des Gebäudes und von innen erfolgte der Löschangriff. Bis zum Morgen dauerte der Einsatz. Neben den Feuerwehren waren zwei Rettungswagen mit Notarzt, die später von einem Wagen der Schnelleinsatzgruppe (SEG) abgelöst wurden, im Einsatz. Spezialisten der Gifhorner Polizei nahmen noch in der Nacht die Ermittlungen zur Brandursache auf, die derzeit noch unklar ist.

Weitere Polizeimeldungen

Tülau/Bergfeld. Die Polizei in Brome sucht Zeugen zu einer Verkehrsunfallflucht, die sich bereits am 27. April bei Tülau ereignet hat. Dabei wurde eine Autofahrerin leicht verletzt. Zwischen 13.30 und 13.45 Uhr befuhr demnach eine 50-Jährige aus Croya mit ihrem weißen Skoda Yeti die K 90 von Tülau nach Bergfeld. Vor einer Kurve kam ihr auf ihrer Fahrbahnseite ein dunkler Pkw entgegen. Sie wich in den Grünstreifen aus, wobei ihr Skoda nicht beschädigt wurde. Die Fahrerin erlitt bei dem Manöver jedoch Prellungen, Blutergüsse an beiden Oberschenkeln und am linken Arm sowie eine Prellung der Wirbelsäule.

Auf der K 90 gilt derzeit Tempo 30. Daran soll sich die 50-Jährige gehalten haben, die Geschwindigkeit des entgegenkommenden Autos schätzt sie auf 100 km/Stunde. Womöglich deshalb geriet der Verursacher, der das Weite suchte, in den Gegenverkehr. Hinweise an die Polizei Brome, (05833) 955590.

Celle. Am Montagabend, kurz vor 19 Uhr, wurde ein 60 Jahre alter Mann in Celle nach Polizeiangaben offenbar Opfer eines Raubüberfalles. Der Mann wurde am späten Nachmittag nach einer Behandlung aus den Krankenhaus entlassen und ging in das Krankenhauscafé, wo er Kontakt zu vier Personen, laut Polizei augenscheinlich Südosteuropäer, bekam. Man einigte sich dann darauf, dass der 50-Jährige von dem Quartett zu seiner Wohnung in Langlingen gefahren wird.

Anstatt in Langlingen endete die Fahrt jedoch im Celler Stadtteil Groß Hehlen, wie aus dem Polizeibericht hervorgeht: Das Opfer habe in der Mitte der Rücksitzbank gesessen, als ihm der Täter zu seiner Rechten ihm eine Waffe an die Schläfe hielt und Bargeld forderte. Daraufhin habe der Langlinger dem Unbekannten seine Geldbörse ausgehändigt. Anschließend hätten ihn die Männer in der Straße „Zur Hasselklink“ aussteigen lassen. In der Geldbörse habe sich ein niedriger dreistelliger Eurobetrag befunden.

Die an dem dunklen Fahrzeug angebrachten Kennzeichen könnten nach Einschätzung der Ermittler Ausfuhrkennzeichen gewesen sein. Drei der Männer sollen um die 30 Jahre alt gewesen sein, der vierte zirka 60 Jahre alt. Der Täter mit der Waffe sei einer der 30-Jährigen gewesen und habe einen hellen Strohhut mit schwarzem Hutband getragen.

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