Nordkreis-Feuerwehrleute zurück vom Hildesheimer Einsatz

Hochwasserlage im Kreis entspannt sich langsam

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Seit gestern beruhigt sich die Lage im Landkreis Gifhorn.

ola/bo Landkreis Gifhorn/Braunschweig. Das Oker-Hochwasser rollte gestern auf Braunschweig zu, schon am Nachmittag wurden Straßen überschwemmt. Für den Abend wurde mit dem Scheitelpunkt gerechnet.

Die Lage im Kreis Gifhorn hat sich derweil etwas entspannt. Wie die Kreisverwaltung gestern mitteilte, werden im Bereich Isenbüttel nur noch Restarbeiten vorgenommen. In der Nacht zu gestern mussten nur noch wenige Keller leergepumpt werden. Bis auf einen Einsatz in Weyhausen, bei dem ebenfalls ein Keller ausgepumpt wurde, gab es keine weiteren Einsätze.

Laut Polizei Gifhorn gibt es derzeit keine hochwasserbedingten Straßensperrungen im Kreisgebiet. Landrat Andreas Ebel bedankte sich bei den Einsatzkräften der Kreisbereitschaft Nord, die in der Nacht zu gestern in den Landkreis zurückkehrten, für ihren Einsatz in Hildesheim: „Es ist beruhigend zu wissen, dass unsere Kreisbereitschaft gut aufgestellt ist und im Ernstfall schnell und flexibel eingesetzt werden kann.“ Der Landkreis beobachtet die Lage, insbesondere die Pegelstände der Flüsse Oker, Aller, Ise und Schunter.

Wegen Hochwassers musste am späten Mittwochabend auf die Regionalbahnstrecke zwischen Braunschweig und Gifhorn vorübergehend gesperrt werden. Das teilte der Betreiber der Verbindung, Erixx, mit. Die Halte in Rötgesbüttel, Meine und Braunschweig-Glismarode entfielen, gestern Morgen wurde zwischen Braunschweig und Gifhorn-Stadt ein Busnotverkehr eingerichtet. Seit gestern Mittag fuhren die Züge wieder fahrplanmäßig, laut Erixx war aber noch mit Verspätungen zu rechnen.

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