Hilfstransport für Litauen

DRK-Kreisverbände Gifhorn und Wolfsburg schicken Betten, Weihnachtspäckchen und Rollstühle nach Visaginas

Wie schon in vielen Jahren zuvor, schicken die DRK-Kreisverbände Gifhorn und Wolfsburg auch in diesem Jahr gemeinsam einen Hilfstransport nach Litauen
+
Wie schon in vielen Jahren zuvor, schicken die DRK-Kreisverbände Gifhorn und Wolfsburg auch in diesem Jahr gemeinsam einen Hilfstransport nach Litauen.

Gifhorn/Wolfsburg. Vier Wochen vor Weihnachten schicken die DRK-Kreisverbände Gifhorn und Wolfsburg einen „Weihnachtslaster“ von Wolfsburg aus auf die Reise nach Litauen.

Der Inhalt: Gut erhaltene Doppelbetten der Stadt Wolfsburg, eine Pflegebadewanne, ein Anhänger für die dortige Schnelle Einsatzgruppe, Weihnachtspäckchen, gebrauchte Rollstühle und Betreuungs- und Sanitätsrucksäcke. Damit verbunden ist eine Neuausrichtung der Partnerschaft mit dem zukünftigen Schwerpunkt Katastrophenschutz.

Der DRK-Ortsverein Wolfsburg-Mitte hat dazu viele Weihnachtstüten für sozial benachteiligte Kinder und Bedürftige in Visaginas gepackt und an den Koordinator Jürgen Teichmann übergeben. Teilnehmer eines IG Metall-Seminars hatten von der Rotkreuz-Aktion erfahren und spendeten spontan 292,50 Euro für diese Hilfsaktion.

Die DRK-Vorstände Thorsten Rückert (Kreisverband Wolfsburg) und Sandro Pietrantoni (Kreisverband Gifhorn) unterstützen dieses Auslandsprojekt und schicken den „Weihnachtslaster“ auf die gut 1400 Kilometer lange Reise nach Litauen, um so die seit vielen Jahren bestehenden enge Partnerschaft zwischen den DRK-Kreisverbänden Gifhorn und Wolfsburg mit dem Litauischen Roten Kreuz sowie verschiedenen sozialen Einrichtungen zu stärken. Der Transport soll dort noch rechtzeitig zum Nikolaustag eintreffen, sodass den Einrichtungen und insbesondere natürlich den dortigen Kindern eine echte Überraschung bereitet werden kann. Und eines ist nach ihren Worten ebenfalls sicher: „Die Dinge werden dort dringend gebraucht.“

Bereits seit 2001 wurden schon viele Hilfstransporte losgeschickt. In verschiedenen Workshops wurden die Themen Führungsstruktur, Katastrophenschutz und Hilfe zur Selbsthilfe behandelt, sowie der Aufbau der ambulanten Pflege unterstützt. Die regelmäßigen Partnerschaftstreffen sichern den Informationsaustausch. Daher begleiten vier DRK- Ausbilder und DRK-Kreisverbandsarzt Dr. Sven Markworth den Transport.

Drei Gruppen werden vor Ort in einem Workshop zum Thema „bessere Vorbereitung auf den Massenanfall von Verletzten geschult.“

Es sollen Erfahrungen zum Management eines Massenanfalls von Verletzten (ManV) ausgetauscht werden. Ein Fokus des Workshops liegt auf einer adäquaten Bevorratung von Sanitätsmaterialien zur besseren Vorbereitung auf Schadensereignisse. Ziel ist es, im Rahmen von Gruppendiskussionen Handlungsempfehlungen für eine suffiziente Sanitäts- und Betreuungsmaterialbevorratung zu erarbeiten. Dabei sollen nicht nur Inhalt und Menge, sondern auch die Logistik und Durchhaltefähigkeit einer Sanitäts- und Betreuungsmaterialbevorratung berücksichtigt werden.

Es ist geplant, die Erkenntnisse des Workshops in die Umsetzung der Konzeption „Bildung von Rapid Action Teams“ einfließen zu lassen, um die Ausbildung zu optimieren.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare