Projekt des Landkreises ist ein Jahr alt / Erste Ergebnisse

Hilfe für Kranke entwickelt sich

Die Pflege von Angehörigen bringt immmer wieder Menschen an ihre Grenzen. Ein Projekt des Palliativnetzes soll helfen.
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Die Pflege von Angehörigen bringt immmer wieder Menschen an ihre Grenzen. Ein Projekt des Palliativnetzes soll helfen.

Landkreis Gifhorn. Der Alltag von Sterbenden und ihren Angehörigen kann sehr belastend sein, gerade wenn eine schwere Erkrankung monatelanges Leiden mit sich bringt.

Vor diesem Hintergrund wurde vor einem Jahr das Projekt „Weiterentwicklung der Palliativversorgung und Hospizkultur in stationären Pflegeeinrichtungen im Landkreis Gifhorn“ dem Palliativnetz-Gifhorn e. V. zur Koordination übergeben. Das auf drei Jahre angelegte Projekt wird in enger Kooperation mit der Hospizarbeit Gifhorn e. V. durchgeführt. Die stationären Pflegeeinrichtungen erhalten Unterstützung bei der Begleitung von Sterbenden und ihren Angehörigen im oft belastenden Alltag.

Ein bewusster Umgang mit dem Abschied durch die Hospizkultur und eine gute palliative Versorgung zur Schmerzlinderung sind für alle Beteiligten, auch der Pflegefachkräfte, ein wertschätzender Umgang in dieser unumgänglichen und kräftezehrenden Zeit, schreibt der Landkreis in einer Pressemitteilung.

Zu den Aufgaben der Koordination durch das Palliativnetz gehört die Organisation des Runden Tisches für die Leitungen der stationären Pflegeeinrichtungen. Dieses Fachgremium traf sich im November 2017 zum 2. Mal. Es wurden Fragen besprochen, wie die Versorgung Sterbender, ihrer Angehörigen und der Mitarbeitenden der stationären Einrichtungen verbessern werden kann.

Außerdem wurde ein erster Kurs der Ausbildung „Curriculum Palliative Praxis“ für die Pflegekräfte der stationären Einrichtungen im November 2017 abgeschlossen. Neue Koordinatorin des Projektes ist seit Kurzem für Ulrike Brandes Sandy Benke. Sie erreicht man über (0 53 71) 94 15 260

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