Hilfe für die Kleinsten

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Stellten gestern die Broschüre vor (v. l.): Ute Simkes-Meyer vom Landkreis, DELFI-Leiterin Michaela Kulinna, Anka Lausch von der Interdisziplinären Frühförderung, Christiane Mollenhauer und Carsten Bromann.

Gifhorn - Von Carola Peiser. Unter dem Motto „Von Profis für Profis“ haben die Mitglieder des Arbeitskreises „Frühe Kindheit“ im Landkreis Gifhorn Netzwerkkarten zusammen gestellt. Wie Christiane Mollenhauer, Geschäftsleitung Diakonisches Werk, gestern während eines Pressegespräches erläuterte, geht es um Hilfen für Familien mit Kindern im Alter von 0 bis 3 Jahren.

Im Kreis Gifhorn haben sich vielfältige Unterstützungsmöglichkeiten und Hilfen für Schwangere und Familien mit Kindern in den ersten drei Lebensjahren entwickelt. 2008 hat sich ein Arbeitskreis gegründet, in dem alle wesentlichen Hilfeangebote zusammengeschlossen sind. Ziel ist es, die Vernetzung zu verbessern und die Angebote bekannt machen.

„Durch die Zusammenstellung dieser Netzkarten ist ein Nachschlagewerk für Fachleute konzipiert worden, die Eltern gezielt und passgenau über andere Hilfen als die eigenen informieren wollen“, erläuterte Carsten Bromann, Leiter des AWO-Beratungszentrums in Gifhorn. 150 Adressen wurden zusammengetragen und auf 50 Seiten gebündelt. Die Broschüre gibt Auskunft, für welche Zielgruppe, welches Angebot ausgerichtet ist und wie Eltern Zugang zu den jeweiligen Hilfen bekommen.

Das Heft ist in sechs Bereiche gegliedert: Kinderbetreuung, Beratung/Begleitung/ Förderung, Freizeit und Förderung, Gesundheit, Familienbildung/Elternkontakte, Informationen. Wie Mollenhauer und Bromann weiter informierten, sind 500 Mappen gedruckt worden, die persönlich an Ärzte und freie Arztpraxen verteilt werden sollen. Großen Dank zollten Mollenhauer und Bromann dem Knesebecker Unternehmen Butting und dem Landkreis Gifhorn, dass das Erstellen der Broschüre erst ermöglicht hat.

Bei der Datenerhebung hat sich der Arbeitskreis viel Mühe gegeben, alle relevanten Institutionen des Landkreises Gifhorn einzubeziehen und anzusprechen. 18 Mitglieder arbeiten derzeit im Arbeitskreis aktiv mit. „Alle Beteiligten haben eine wahre Fleißarbeit erbracht“, bedankte sich Mollenhauer. Nun soll in der Gruppe weitergearbeitet werden, alle Teilnehmer sollen sich nicht nur kennenlernen, sondern möglichst auch zusammenarbeiten. „Wünschenswert wäre es“, so Bromann, „wenn Eltern zum Arzt gehen und nach der Netzwerkkarte fragen und der Arzt ihnen gezielt weiterhelfen kann.“ Wer Interesse hat: Das nächste Treffen des Arbeitskreises steht am 11. April unter dem Motto: „Interdisziplinäre Frühförderung“ an. Weitere Informationen erteilen die Sprecher des Arbeitskreises, Christiane Mollenhauer unter (0 53 71) 94 26 26 und Carsten Bromann unter (0 53 71) 72 47 41.

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