Gifhorn stellt neuen Geschäftsführer vor / Angebot soll verbessert werden

Helios Klinikum: Gudath übernimmt in Gifhorn

Der neue Geschäftsführer: Ronald Gudath wurde gestern als Chef des Gifhorner Helios Klinikums vorgestellt.
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Der neue Geschäftsführer: Ronald Gudath wurde gestern als Chef des Gifhorner Helios Klinikums vorgestellt.

Gifhorn. Die Luftveränderung von Ronald Gudath ist bereits abgeschlossen. Der 58-Jährige, seit dem 1. Oktober neuer, alleinverantwortlicher Geschäftsführer im Helios Klinikum Gifhorn, wurde nun offiziell vorgestellt.

Im beinahe gleichen Atemzug mit dem Dienstantritt des Verwaltungschefs, der auf Dieter Kaffke folgt, hoffen auch die Patienten in der Kreisstadt auf eine Luftverbesserung.

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Denn seit rund einem Monat ist die Lungenheilkunde im Gifhorner Klinikum ein eigener Bereich. Die bisherige Oberärztin Dr. Claudia Wohlfahrt wurde zur neuen Chefärztin auserkoren. Mit der Klinik in Diekholzen bei Hildesheim soll die bisherige Kooperation ausgeweitet werden, da es dort Spezialisten gibt.

Auf die Fortführung der guten Arbeit hofft das Helios Klinikum auch bei ihrem neuen Geschäftsführer. Bei seiner letzten Station als Geschäftsführer in Nienburg hatte Gudath schon überzeugt. Der 58- Jährige Hamburger kann auf einen reichhaltigen Erfahrungsschatz zurückgreifen, ist schon seit 20 Jahren im Krankenhauswesen tätig.

Erst war er bei der Rhön-Klinik beschäftigt, bevor er vor zehn Jahren beim Helios-Konzern seine Arbeit aufnahm. Das Krankenhaus in Gifhorn ist Gudath nicht unbekannt. Schon bei seiner Arbeit in der Klinik Salzgitter gab es diverse Berührungspunkte mit der Klinik in der Kreisstadt.

Eine erste Neuerung wurde nun schon umgesetzt. Eine Wahlleistungsstation wurde eröffnet. Die zentrale Notaufnahme mit dem Chefarzt Dr. Stefan Sudmann soll eigenständig aufgebaut werden. Um die Wartezeiten zu verkürzen, sollen zunächst einmal die Arbeitsabläufe analysiert werden. Bauliche Änderungen in der Notaufnahme waren aber dazu erforderlich. Der Bereich soll in der nächsten Zeit noch einmal aufgewertet werden.

Geplant ist beim Klinikum zudem eine Abteilung Neurologie. Die Anträge liegen beim Sozialministerium auch zur Genehmigung vor. „Dies ist besonders für Schlaganfallpatienten wichtig. Dabei zählt jede Minute. Die Bevölkerung wird immer älter und wir brauchen eine optimale Versorgung“, sagte Gudath.

Das Klinikum Gifhorn hat ausgezeichnete Qualitätskennzahlen und liegt im Helios-Konzern weit vorne mit seinen über 800 Mitarbeitern. Insgesamt soll das Leitungsangebot verbessert werden. Das Darmzentrum und das Brustkrebszentrum sind ratifiziert. Die Zusammenarbeit mit der Klinik in Wittingen bleibt erhalten.

Von Bernd Behrens

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