Regionale Aids-Hilfe hofft auf mehr Unterstützung / Infostand in Gifhorn geplant

Helfer sind heiß begehrt

Präsentieren die kultigen Teddybären für den Welt-Aids-Tag am 1. Dezember (von links): Dietmar Schlüter, Vorsitzender der Aids-Hilfe Wolfsburg, Landrätin Marion Lau sowie Katharina Hahnke und Siegfried Conrad vom Fachbereich Gesundheit des Landkreises. Foto: Schossadowski

Landkreis Gifhorn. Die Aids-Hilfe Wolfsburg, die auch Patienten aus dem Kreis Gifhorn betreut, steht vor einer schwierigen Zukunft. Das erklärt der Vorsitzende des Vereins, Dietmar Schlüter.

„Wir suchen dringend engagierte ehrenamtliche Helfer, zum Beispiel für Straßensammlungen“, sagt er.

Außerdem sei die finanzielle Situation angespannt. „Wir sind verpflichtet, 20 Prozent unseres Etats aus Spenden zu finanzieren, das sind 16 000 bis 18 000 Euro im Jahr. Wenn uns das nicht gelingt, müssen wir dicht machen“, setzt Schlüter auf eine nachhaltige Unterstützung des Vereins – und hofft auch auf einen höheren Zuschuss vom Landkreis Gifhorn. Einige andere Aids-Hilfen hätten wegen fehlender Mittel bereits aufgeben müssen.

Von Bernd Schossadowski

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