Gifhorn: 40-Jähriger findet Munition zufällig bei Gartenarbeiten

33 Handgranaten gesprengt

Gesprengt wurde zwischen Neubokel und der BGS-Siedlung.
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Gesprengt wurde zwischen Neubokel und der BGS-Siedlung.

Gifhorn/Neubokel. Insgesamt 33 amerikanische Eierhandgranaten aus dem Zweiten Weltkrieg wurden gestern Mittag auf einer Brachfläche östlich der Ortschaft Neubokel von zwei Spezialisten des Kampfmittelbeseitigungsdienstes (KMBD) aus Hannover kontrolliert gesprengt.

Die verrosteten Granaten hatte ein 40-jähriger Anwohner bereits am Samstagnachmittag bei Gartenarbeiten auf seinem Grundstück an der Maschstraße in Gifhorn entdeckt und daraufhin die Polizei verständigt. Als erste Maßnahme wurde die Gefahrenstelle zunächst abgesperrt. Am Sonntagmorgen gruben dann zwei Mitarbeiter des KMBD sämtliche Handgranaten aus dem Erdreich aus und transportierten sie zu einer Brachfläche zwischen Neubokel und der BGS-Siedlung.

Zwei Spezialisten des Kampfmittelbeseitigungsdienstes aus Hannover haben gestern 33 amerikanische Eierhandgranaten kontrolliert gesprengt. Gefunden hatte diese ein 40-jähriger Mann aus Gifhorn bei Gartenarbeiten.

Dort wurden sämtliche Zufahrtswege in einem Radius von mehreren Hundert Metern durch Streifenwagen der Gifhorner Polizei abgesperrt. Vorsorglich war auch das Team eines Rettungswagens vor Ort. Neubokels Ortsbürgermeister Torsten Genz half den Spezialisten bei der Suche nach einem geeigneten Sprengplatz.

Um 12.10 Uhr wurden die Granaten dann planmäßig in die Luft gejagt. Die Experten überzeugten sich anschließend davon, dass tatsächlich alle Sprengkörper zerstört worden waren. Zurück blieben lediglich zwei kleine Erdlöcher.

Von Carola Hussak

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