Mit Smartphone am Steuer: Gestern umfangreiche Kontrollen im Landkreis

Die Hälfte fällt durch

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Bei der gestrigen Polizeikontrolle in Groß Oesingen wurden Verkehrssünder bereits im Ort gesichtet und am Ortsausgang dann herausgewunken.

Landkreis Gifhorn. Bei Polizeikontrollen im Landkreis Gifhorn wurden gestern 143 Fahrzeuge kontrolliert – und in 63 Fällen hatten die Beamten Grund zur Beanstandung.

Bei der Aktion „Tippen tötet“ wirbt die Polizei gegen Handynutzung beim Fahren.

„Ein erschreckendes Ergebnis“, bilanzierte Polizeisprecher Thomas Reuter. „Aber auch eins, mit dem wir gerechnet haben.“ Denn es entspreche in etwa den Erfahrungen aus den alltäglichen Kontrollen. „Eine solche Quote ist einfach zu hoch“, betont Reuter. „Wir werden eine solche Aktion daher definitiv noch mal wiederholen.“ Mit Unterstützung der Bereitschaftspolizei Braunschweig führte die Polizei Gifhorn Verkehrskontrollen an vier Stellen durch: an der B 4 in Groß Oesingen und Ausbüttel sowie an der B 188 in Dannenbüttel und bei Neuhaus.

Im Fokus der Ermittler lag die Verwendung von Mobiltelefonen am Steuer. „Es passieren momentan viele Unfälle, bei denen der Fahrer aus unbekannten Gründen von der Fahrbahn abkommt und gegen einen Baum prallt oder auf andere Fahrzeuge auffährt“, bedauert Winfried Enderle von der Polizei Gifhorn. „Vermutlich liegt es daran, dass immer mehr Fahrer zum Mobiltelefon greifen oder das Navigationsgerät bedienen. Dadurch sind sie vom Straßenverkehr abgelenkt und können nur noch bedingt reagieren.“

Von Dennis Klüting

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