Mehrere Institutionen aus dem Kreis gemeinsam in Berlin vertreten

Grüne Woche mit Gifhorn

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Hoher Besuch am Gifhorner Stand (v.l.): Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt, Landrat Dr. Andreas Ebel, Ministerpräsident Stephan Weil, DEHOGA-Kreisvorsitzender Armin Schega-Emmerich mit Claus Schwirtlich und Südheide-Geschäftsführer Jörn Pache.

Berlin/Gifhorn. Die weltgrößte Leistungsschau der Land- und Ernährungswirtschaft mit 1660 Ausstellern aus 66 Ländern steuert auf eine neue Höchstmarke von über 400 000 Besuchern zu.

Die traditionsreiche Grüne Woche in Berlin öffnete am 19. Januar für zehn Tage ihre Pforten für Fachwelt und Publikum und endet am Sonntag – auch der Landkreis Gifhorn präsentiert sich den zahlreichen Besuchern.

Der CDU-Kreisvorsitzende Andreas Kuers (v.l.), Landrat Dr. Andreas Ebel, Landvolk-Vorsitzender Joachim Zeidler, Thorsten Pitt (Autostadt-Restaurant Wolfsburg), der Erste Kreisrat Thomas Walter und Ebels Mitarbeiter Matthias Rode. Fotos: Glasow

Im Mittelpunkt der Niedersachsenhalle direkt vor der großen Hauptbühne sind die Privatbrauereien Wittingen und Herrenhausen mit ihren Produkten vertreten. Landwirte, Landfrauen, Landjugendgruppen, Volkstanzgruppen, Jagdhornbläser und andere Besucher schauen dieser Tage gern dort vorbei. Geschäftsführer Axel Schulz-Hausbrandt begrüßte auch den Wittinger Bürgermeister Karl Ridder mit Ehefrau Dorothea und das Ehepaar Brauner aus Kakerbeck. Ridder sah den Wittinger Messeauftritt als eine große Chance, die Brauereistadt den vielen Besuchern aus der ganzen Welt bekannter zu machen. „Wir können froh sein, dass sich ein mittelständisches Unternehmen auf solch einer großen Bühne präsentiert und danken den Familien Schulz-Hausbrandt für diesen Einsatz.“

Privatbrauerei-Geschäftsführer Axel Schulz-Hausbrandt (2.v.r.) begrüßte unter anderem Wittingens Bürgermeister Karl Ridder (r.).

Gesellschaftlicher Höhepunkt war der „Niedersachsen-Abend“ am Mittwoch. Den durfte auch die Südheide Gifhorn GmbH erstmals am eigenen Stand miterleben. Dort warben der Landkreis Gifhorn, die Tourismusinformation der Südheide, das Gifhorner Stadtmarketing, der DEHOGA-Kreisverband, der Verein Ise-Land mit dem Vermarktungsprojekt „Paula“ und die Kartoffelerzeuger Gaus-Lütje aus Ohnhorst und Wasbüttel auf einem gemeinsamen Stand und verteilten an allen Tagen nicht nur Prospekte, sondern boten auch heiße Kartoffelspezialitäten für die Besucher an. Landrat Dr. Andreas Ebel, der Erste Kreisrat Dr. Thomas Walter und Manfred Krömer vom Amt für Wirtschaftsförderung waren dabei, ebenso wie Geschäftsführer Jörn Pache von der Südheide, Armin Schega-Emmerich und Claus Schwirtlich (DEHOGA) sowie Lunja Ernst von „Paula“. Sie begrüßten am Gifhorner Stand auch Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt, Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil und den Umweltminister des Landes, Olaf Lies. Auch der stellvertretende Landrat Werner Warnecke, Gifhorns Landvolk-Vorsitzender Joachim Zeidler und Geschäftsführer Klaus-Dieter Böse zeigten unter den rund 3000 Gästen des Abends Flagge und führten zahlreiche Gespräche mit Politikern und Vertretern der Landwirtschaft und des öffentlichen Lebens.

Bei ihrer 83. Auflage präsentiert die Internationale Grüne Woche (IGW) eine globale Marktübersicht der Ernährungswirtschaft sowie das größte Angebot an regionalen Spezialitäten, das es auf Messen gibt. Zudem ist sie eine einzigartige Leistungsschau der Landwirtschaft und des Gartenbaus mit zahlreichen attraktiven Sonderschauen. Daneben fungiert die Ausstellung mit ihren fachlichen Angeboten und dem begleitenden Konferenzprogramm als Informations- und Kontaktbörse für die Agrarwirtschaft.

Mit 116 000 Quadratmetern ist die zur Verfügung stehende Hallenfläche im Berlin ExpoCenter zu Füßen des Funkturms voll belegt. 5511 Tiere sind auf der IGW zu bestaunen und locken ganze Schulklassen in die Messehallen. Veranstaltet wird die Internationale Grüne Woche Berlin 2018 von der Messe Berlin GmbH. Ideelle Träger sind der Deutsche Bauernverband (DBV) und die Bundesvereinigung der Deutschen Ernährungsindustrie (BVE).

Von Siegfried Glasow

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