Drogenkonsum: Wolfsburger Polizei zieht 27-Jährigen aus dem Verkehr / Einbruch in City Galerie

Glatteis-Unfälle im Celler Stadtgebiet

Vereiste Straßen
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(Symbolfoto)

Celle. Während es im Landkreis Gifhorn Samstagabend auf den Straßen ruhig blieb, sah im Celler Stadtgebiet aufgrund des Blitzeises ganz anders aus. Zwischen 17.30 und 18.30 Uhr kam es zu insgesamt 15 Verkehrsunfällen.

Neben den Blechschäden sind bei den Unfällen insgesamt vier Verkehrsteilnehmer leicht und ein Fahrer schwer verletzt worden.

Der schwerste Unfall hatte sich in in Altencelle zugetragen. Dort hatte der 28-jährige Fahrer eines VW UP auf eisglatter Fahrbahn die Kontrolle über seinen Pkw verloren und war frontal mit einem entgegenkommenden Seat Alhambra zusammengestoßen. Durch den Zusammenstoß sind der Fahrer des VW UP schwer und die beiden männlichen Insassen (38 und 41 Jahre alt) des Seat leicht verletzt worden. Am VW entstand Totalschaden. Zur Unfallaufnahme ist die Straße kurzfristig gesperrt worden.

Zwischenzeitlich war es auch zu Behinderungen von Streufahrzeugen gekommen, da einige Verkehrsteilnehmer es versäumt hatten, die Fahrbahn nach einem Zusammenstoß zu räumen. Hier weist die Polizei Celle nochmals daraufhin, dass bei sogenannten Bagatellschäden und sich die Fahrzeuge noch bewegen lassen, die Fahrbahnen unverzüglich zu räumen sind.

Weitere Polizeimeldungen

Wolfsburg. Im Rahmen einer stationären Verkehrskontrolle auf der Kleiststraße am Sonntag um 06.45 Uhr in Wolfsburg, fiel den Polizeibeamten ein 27-jähriger Wolfsburger mit seinem VW Passat auf. Während der Verkehrskontrolle traten bei dem Fahrzeugführer körperliche Auffälligkeiten zutage. Da ein Urintest vor Ort positiv verlief, wurde dem Mann im Klinikum Wolfsburg eine Blutprobe entnommen und die Weiterfahrt untersagt. Neben einer Anzeige wegen Drogenbesitz, erwarten ihn noch eine Geldbuße und ein einmonatiges Fahrverbot.

Wolfsburg. Bei der Polizei in Wolfsburg meldete sich ein Anwohner in den gestrigen frühen Morgenstunden und beschwerte sich über laute Geräusche in der City Galerie. Der unmittelbar nach der Meldung eintreffenden Funkwagenbesatzung bot sich ein Bild der Verwüstung. An dem Seiteneingang der City Galerie stellten die Beamten fest, dass eine der Seitentüren komplett aus der Verankerung gerissen wurde. Einer der beiden in dem Vorraum befindlichen Geldautomaten war herausgerissen und befand sich nicht mehr am eigentlichen Ort. Auf Grund der Gesamtumstände ist davon auszugehen, dass ein Fahrzeug rückwärts durch die geschlossenen Türen in den Eingangsbereich gefahren wurde. Danach wurden vermutlich Stahlseile an einem Geldautomaten befestigt und dieser aus seiner Verankerung gerissen. Nach dem Verladen des Geldautomaten auf das mitgebrachte Fahrzeug konnten die Täter, trotz sofort eingeleiteter, umfangreicher Fahndungsmaßnahmen der Polizei, unerkannt entkommen.

Die Polizei geht davon aus, dass es sich um mehrere Täter gehandelt haben muss. Nach Zeugenaussagen soll es sich bei dem verwendeten Fahrzeug um einen weißen Transporter gehandelt haben. Über die Schadenshöhe können noch keine Angaben gemacht werden. Der Seiteneingang der City Galerie wurde durch eine Fachfirma gesichert.

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