Land fördert Schaffung eines lokalen Netzwerks

Gifhorn wird Gesundheitsregion

Die ärztliche Versorgung in der Fläche will das Land Niedersachsen fördern – der Landkreis Gifhorn ist eine der ersten zwölf „Gesundheitsregionen“ geworden.
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Die ärztliche Versorgung in der Fläche will das Land Niedersachsen fördern – der Landkreis Gifhorn ist eine der ersten zwölf „Gesundheitsregionen“ geworden.

ib Gifhorn/Landkreis. Um die medizinische Versorgung in der Fläche auch langfristig zu gewährleisten, hat das Land Niedersachsen das „Gesundheitsregionen“-Projekt aufgelegt (IK berichtete).

Nun gibt es frohe Kunde aus dem Sozialministerium des Landes: Ministerin Cornelia Rundt hat gestern den Landkreis Gifhorn als einen von zwölf Landkreisen auserkoren, die zu eben solchen Gesundheitsregionen werden sollen. Jede „Gesundheitsregion“ bekommt für den zunächst erforderlichen Strukturaufbau bis zu 25000 Euro, um Angebote für örtliche Herausforderungen zu entwickeln.

„Die Gesundheitsregionen bieten die Chance, dass Handelnde vor Ort ihr Expertenwissen bündeln“, sagt Sozialministerin Cornelia Rundt gestern im Rahmen der ersten landesweiten Veranstaltung zu den „Gesundheitsregionen Niedersachsen“ in Hannover. „Sie schauen über den eigenen Tellerrand hinaus auf das, was bereits gut läuft und welche Prozesse und Angebote im Sinne der Patientinnen und Patienten ihrer Region optimiert werden können.“ Ein Schwerpunkt in den Gesundheitsregionen werde sein, die „Schnittstellen der einzelnen Versorgungsbereiche – ambulant, stationär, Pflege, Reha – durchlässig zu machen“, betont sie. Für den hausärztlichen Bereich würde beispielsweise das Thema Delegation von Leistungen auch in Richtung Pflegedienste eine immer wichtigere Rolle spielen.

Neben dem Landkreis Gifhorn werden auch die Landkreise Uelzen, Lüchow-Dannenberg, Leer, Northeim, Osterode am Harz, Lüneburg, Peine, Goslar, Emsland und Wolfenbüttel sowie die Stadt Göttingen die Förderung erhalten.

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