Vorweihnachtsstimmung bei Lichterfahrt in Gifhorn und Kästorf

Viele Quads für guten Zweck

Die Quadkolonne vor dem Start.
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33 bunt geschmückte Quads mit Lichterketten sowie 5 größere Gespanne mit kleinen Anhängern sorgten bei der Lichterfahrt für Aufsehen in Gifhorn und Kästorf.
  • Hans-Jürgen Ollech
    VonHans-Jürgen Ollech
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Gifhorn/Kästorf – Die Lichterfahrt war eine Premiere und sie diente gleich einem guten Zweck: Die „Interessengemeinschaft Quadkinder östliches Niedersachsen“ sorgte am Samstag, 11. Dezember, für leuchtende Kinderaugen in Gifhorn und Kästorf. Zudem wurde Kindern und Jugendlichen in Heimen und anderen Einrichtungen eine Freude gemacht.

Mitorganisator Gerhard Kasper aus Wasbüttel hatte mit seinem Team dafür gesorgt, dass viele Gleichgesinnte bei der Lichterfahrt mitmachen wollten. „Wir sind zunächst von etwa 20 Teilnehmern ausgegangen“, sagte Kasper. Doch die Anmeldungen rissen nicht ab, sodass es insgesamt 38 Fahrzeuge wurden, die den Tross aus Quads bildeten.

Die Teilnehmer trafen sich ab 14 Uhr auf dem Parkplatz gegenüber dem Morada-Hotel Isetal. Dort war auch ein Servicestand von Christian Pohl und Jaqueline Kremer eingerichtet worden. Kaffee, Tee, Kaltgetränke oder auch eine Kartoffelsuppe mit Würstchen wurden an die Fahrer und Beifahrer ausgegeben, um sie bei Laune zu halten. Gesponsert wurden die Getränke und Lebensmittel durch die Gemüse-Kurve Gamsen, den Edeka-Supermarkt, Aldi und andere Läden.

Die Quadkinder hatten bereits tagsüber 100 vorbereitete Weihnachtspäckchen an vier Kinderheime überreicht. Während der Lichterfahrt durch Gifhorn ging es auch noch zur Diakonie nach Kästorf, um weitere 70 Päckchen an die Betreuer für die dort lebenden Kinder und Jugendlichen zu überreichen. Bereits in 2019 hatten die Quadkinder im Offroadpark Wesendorf auf sich aufmerksam gemacht, indem sie krebskranken Kindern einen letzten Wunsch zum Mitfahren ermöglichten, was auch damals besonders gut bei der hiesigen Bevölkerung ankam, sagte Kasper.

Mit dieser Aktion und der 1. Lichterfahrt durch Gifhorn wollte die Interessengemeinschaft auf sich aufmerksam machen und die Kinderaugen beim Vorbeifahren in der Innenstadt erneut zum Leuchten zu bringen. Die rund 24 Kilometer lange Strecke führte vom Parkplatz an der Ise über die B 188 bis hin nach Kästorf zur Diakonie und von dort aus über die Hauptstraße bis zur B 188 (Kreuzung Christinenstift) wieder zurück zum Startpunkt. Zuvor hatte es eine Einweisung durch Organisator Kasper sowie einen Beamten der Polizeiinspektion Gifhorn gegeben, der das Fahren in Kolonne erklärte. Mit seinem Streifenwagen mit Blaulicht fuhr er voraus. Das Ende des Trosses bildete ebenfalls ein Polizeifahrzeug. Besondere Kreuzungen wurden durch die Beamten gesichert. Mit dabei waren Quads mit Kennzeichen aus Gifhorn, Wolfsburg, Wolfenbüttel, Goslar, Braunschweig, Celle, Salzgitter, Northeim, Klötze, Salzwedel und Hameln.

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